Unsere Imkersprache, eine archaische Sprache mit interessanten Relikten aus der Vorgeschichte

Unsere Imkersprache, eine archaische Sprache mit interessanten Relikten aus der Vorgeschichte

Betrachtet man die Entstehung unserer Sprache, so findet man, dass sich auf dem Gebiet der Bienenzucht nicht nur die ältesten Wörter der Deutschen Sprache finden lassen, sondern auch die seltensten und ungewöhnlichsten Wörter.

Die nun folgenden Wörter, Begriffe und Redewendungen entstammen allesamt der Imkersprache. Teilweise sind sie noch in Gebrauch, teilweise findet man sie in alten Bienenbüchern und Bienenzeitungen. Dies ist meine persönliche Sammlung von interessanten Begriffen aus der Bienenzucht. Die Sammlung soll mit der Zeit auch noch ergänzt werden durch das Hinzufügen von Erklärungen und Definitionen der Begriffe Anschließend folgt eine Abbildung eines Objektes aus der Bienenbücher-Sammlung, Dr. Lampe's Bienenzucht.

776 Apistische (imkerliche) Begriffe aus der Bienenkultur und Bienenwirtschaft

Zuletzt aktualisiert am 23. Juni 2022

Gesammelt, aufgeschrieben und erinnert von Hans Georg Oswald
(Tierwirtschaftsmeister Fachrichtung Bienenhaltung, Landwirt, Mitglied des Deutschen Berufsimkerbundes)
  1. Abflammen (der Beuten mit dem Gasbrenner zur Desinfektion und Holzschutz)
  2. Abflugschlitze (an Bienenhausfenstern am unteren und oberen Rand der Scheiben)
  3. Abhorchen (der Beuten über das Flugloch)
  4. Abschlagen (der Bienen von den Waben)
  5. Abwandern (Wanderbienenstände)
  6. Abwehrmaßnahmen gegen Bienenfeinde
  7. Adersystem (Bienenflügelgeäder)
  8. Ahornblütentracht (unsicher)
  9. Altbienen ("Altbienen sind die geschworenen Feinde jeder neuen Bienenmutter" G.S.)
  10. Altmeister (Dzierzon)
  11. Altmeister der Bienenzüchtung (Armbruster, Sklenar, Adam)
  12. Altmutter (Königin aus dem Vorjahr)
  13. Anfahrtsweg (zum Bienenstand)
  14. Anflugtreue (Geringer Verflug zwischen Bienenvölkern untereinander)
  15. Anheftungsmöglichkeiten (niedrige Bäume und Büsche um den Bienenstand, wo sich Schwärme niederlassen können)
  16. Anklopfen der Futterwabe mit der Rückseite des Stockmeissels (um das Umtragen der Futtervorräte als Kranz ohne Verkleben der Bienen zu gewährleisten. Gegenteil: Aufreissen der Futterwabe mit der scharfen Spitze des Stockmeissels)
  17. Anschärfen der Waben (Kürzung der Waben mittels eines scharfen, feucht gemachten Messers, womit man die Wabenkannten schräg anschneidet)
  18. Apfelblütentracht
  19. Apis mellifera carnica (1879 erstmalig von Pollmann beschrieben; ursprüngliches Verbreitungsgebiet: südliche Österreichische Alpen, Slowenien und nördlicher Balkan (Ungarn, Rumänien, Kroatien, Bosnien, Herzegovina, Serbien); wird umgangssprachlich auch Kärntner Biene, Krainer Biene, Graue Biene oder Bergbiene bezeichnet; mittelgroße, schlanke Biene mit grauen bis hellgrauen Filzbinden am Hinterleib; als Bergbiene ursprünglich angepasst an extreme Temperaturschwankungen mit späten, kurzen Sommern und langen Wintern; der Carnica ist ein starker Schwarmtrieb zu eigen, und eine gute Orientierungsleistung; nach der Sonnenwende bauen die Kolonien rasch ab; Verteidigungsverhalten und Putztrieb sind schwach ausgeprägt)
  20. Apis mellifica, var. Lehzeni (Nordwestdeutsche Heidebiene - eine an spärliche Sommertracht und Spättracht angepasste Rasse, die sich durch große Schwarmlust auszeichnete)
  21. Apistische Gegenstände der Unterhaltung (Beim ländlichen Mahle im alten Rom sehr beliebter Gesprächsstoff)
  22. Apothekerluft (Ameisensäure, Thymol, Kampfer etc.)
  23. Arbeitslust (Wesentliche Eigenschaft eines gesunden Bienenvolkes)
  24. arbeitsschwer (Sommer)
  25. Arbeitsvölker (Völker, die nicht mit sich selber und dem Überleben beschäftigt sind)
  26. Arbeitswärme (entsteht durch Verzehren von Futter)
  27. artenreiche, mit Hecken eingefriedete Streuobst-Schaf- und Bienenweide (bestes Bienenweideland)
  28. Artenvielfalt (Große, stabile Pflanzengesellschaften die vielen Tierarten Lebensraum und Nahrung bieten)
  29. Atavistische Erinnerung  an vergangene Entwicklungsepochen der Bienen
  30. Aufwärtslaufen an den Scheiben
  31. Aufzuchtbienen (Langlebige Winterbienen sind die ersten Aufzuchtbienen)
  32. Ausfärbungsstufen (des Farbenkleides der Honigbiene)
  33. ausgestorbene Bienenstände (bienenleere ehemalige Bienenstände)
  34. Ausflammen (der Beuten innen zur Desinfektion)
  35. ausströmender Honigduft
  36. Außenstand
  37. ausflugserregend
  38. Ausreiben (einer neu zu besetzenden Beute mit Zitronenmelisse oder Melissengeist)
  39. Aufmeißeln (Spechte klopfen an die Beutenwand und finden dünne Stellen, die sie aufmeißeln)
  40. Backenwaben (Die außen am Brutnest sitzenden unbebrüteten Waben)
  41. Badehosenimker (Törichte Bienenhalter neuererer Art, welche in Badehosen am Bienenvolk arbeiten möchten)
  42. Bartbienen (Das sind überschüssige Bienen, die sich außen am Flugbrett zu einem Bart aufketten)
  43. Baubienenstadium (Enwicklungsstufe bei den Honigbienen)
  44. Bauen lassen (Bienen Waben bauen lassen um dem Schwärmen entgegenzuwirken)
  45. Baulust (Geht mit der Wachserzeugung einher. Für die Baulust werden vier Faktoren gleichzeitig benötigt: Wärme, Raumbedarf durch expandierendes Brutnest, Nektarstrom, und Bienenüberschuss = Mehr Bienen als Waben)
  46. Baumblüte (z.Bsp.  Kirschblüte oder Lindenblüte)
  47. Baumgärtner
  48. Baumhöhlenklima
  49. Baumwelt
  50. Bautraube
  51. Belagerte Wabenbezirke
  52. Belebte Höhle
  53. Beobachtungsstock aus Laternenhorn (Im antiken Rom bekannt und gebräuchlich)
  54. Beraubung des Mindestvorrates (Anfängerfehler)
  55. Berufsimker
  56. Berufsimkertum (Die letzten Mohikaner)
  57. Beschauliche Bienenhalterei (Die Zeiten der beschaulichen Bienenhalterei, bei der man Feste feierte, sobald welche fielen, sind leider Geschichte)
  58. Besitzrecht am Schwarm (Das Besitzrecht verbleibt beim Imker, solange sich der Schwarm in Sichtweite des Bienenstandes befindet.)
  59. Bestäuberinsektengehölze (Haselnuss, Kornellkirsche, Weide, Schlehe, Vogelkirsche, Wildapfel, Wildbirne, Robinie, Weissdorn, Brombeere, Edelkastanie (Wildform), Sommerlinde, Winterlinde)
  60. Beute
  61. Beutenbank (Gestell zur Aufstellung von Beuten)
  62. Beutenerfinder (Langstroth, Dadant, Gerstung)
  63. Beutenfrage (Das in Imkerkreisen am häufigsten erörterte Hauptthema)
  64. Beutenkonstruktion
  65. Beutenmuseum (wenn ein Imker mehrere veraltete Beutensysteme nebeneinander nutzt, hat er ein "Beutenmuseum")
  66. Beutennummer
  67. Beutenserien
  68. Beutenvorderwand
  69. Beweiselung
  70. Biene der Zukunft (Apis melifera melifera - hohe Langlebigkeit der Einzelbiene)
  71. Bienenauge (Für das Bienen-Facettenauge am leichtesten zu erkennen: Gelb, Blau, Weiß und Schwarz in geometrischen Formen)
  72. Bienenausgleich (im Frühjahr zur Unterstützung schwach ausgewinterter Völker, meist durch Platztausch)
  73. Bienenbaron (Frhrr. v. Berlepsch)
  74. Bienenbart
  75. Bienenbaum
  76. Bienenbetreung
  77. Bienenforscher (Frisch, Armbruster, Seeley, Tautz)
  78. Bienenforschung
  79. Bienengarten
  80. Bienengehäuse in Form eines Bienenkörpers (Bienenkorb)
  81. Bienengelehrte
  82. Bienengemäßes Milieu
  83. Bienengerätschaften
  84. Bienenhauszeit ("Die alte Bienenhauszeit" circa 1900-1970, als die Freiaufstellung in Deutschland nicht üblich war)
  85. Bienenhege
  86. Bienenheger
  87. Bienenland (Nicht jeder für Bienen bereitgestellte Blühstreifen oder Stilllegung ist echtes Bienenland. Bienenland zeichnet sich durch ein Trachfliessband von Massentrachten aus, welches mindestens 20 Bäumen bzw. ar pro Bienenvolk folgender Pflanzenarten aufweist: Haselnuss, Salweide, Schlehe,Vogelkirsche, Ahorn, Löwenzahn, Apfel, Robinie, Raps, Klee, Himbeere, Brombeere, Fichte, Eiche, Kiefer, Tanne, Himbeere, Brombeere, Sommerlinde, Winterlinde, Efeu, Goldrute Riesenbalsamine, Wilder Wein.)
  88. Bienenleute (Die Imkersleute, die sich mit Rätseln rund um die Bienen beschäftigen)
  89. Bienenliteratur
  90. Bienenpfleger
  91. Bienenpoet
  92. Bienenpullover (das feminine Gegenstück zum Bienenbart, Schwarmbienen bedecken den nackten Oberkörper)
  93. Bienenrasse (Sehr umstrittener Begriff, da durch die Globalisierung die ursprünglich vorhandenen geographischen Rassen bis auf Reste verschwunden sind;  Ursprünglich bezeichnete der Begriff Bienenrasse eine erblich fixierte Anpassung an bestimmte Umweltbedingungen, welche  im Laufe einer langen  Entwicklungsgeschichte in einem geographischen Gebiet erworben wurde, und an  klar unterscheidbare äußeren Merkmale  gekoppelt war. Durch den Transport aller alten Bienenrassen in alle Erdteile und Klimazonen sind unzählig viele neue Anpassungen und Kombinationen entstanden, welche es sinnlos erscheinen lassen, noch von Bienenrassen zu sprechen.)
  94. Bienenrätsel (Fragen der Bienenzucht)
  95. Bienenrouten (Aneinanderreihung bienenfreundlicher Blühflächen)
  96. Bienenschriftsteller
  97. Bienenschutzhecke
  98. Bienensitz
  99. Bienenstämme
  100. Bienentraube
  101. Bienenvater ("Bezeichnet das innige Verhältnis zwischen dem Bienenzüchter und seinen Pfleglingen, während nie davon die Rede ist, dass man einen, der Ochsen, Hunde oder Schweine züchtet, deshalb Hunde- oder Ochsenvater nennen würde." Beßler S. 56. Es ist einzig das Vorrecht des Bienenzüchters.)
  102. Bienenvampir (Varroa)
  103. Bienenverschleiß (Wertvolle, langlebige Winterbienen verschleißen sich oft in wechselhaften und nasskalten Wintern)
  104. Bienenwelt
  105. Bienenwissenschaftler
  106. Bienenwirtschaft (Die Bienenwirtschaft ist ein bedeutender landwirtschaftlicher Berufszweig der Tierischen Erzeugung)
  107. Bienenwohnungstypen
  108. Bienenzaun (Bienenstand der Heidjer)
  109. Biologie des Bienenvolkes
  110. Bleistiftdicke (Fluglochhöhe)
  111. Blätterkleid (Sträucher und Bäume legen ihr neues Blätterkleid an, dessen zartes Grün sich im Sonnenlicht spiegelt)
  112. Blumenähnlichkeit (als Tarnung bestimmter Fangheuschrecken)
  113. Blumenflug
  114. Blumenuhr (CARL VON LINNÉ, viele Blumen öffnen sich zu ganz bestimmten Zeiten)
  115. Blütenbeobachter (Dokumentieren Sichtungen von bienenbeflogenen Pflanzen )
  116. Blütenkalender
  117. Blütental
  118. Blütentrachtkurve
  119. Blütenwelt
  120. Bodennahe Luftschicht (vermeiden)
  121. Bodennebel (Auf ungeeigneten Bienenstandorten tritt häufig Bodennebel auf)
  122. Bodenständigkeit des Bienenmaterials (Die Bodenständigkeit von Bienengenetik ist hocherwünscht und solche Bienen zeichnen sich durch Bedürfnislosigkeit aus, und müssen nicht dauern gehätschelt werden, wie leider bei den Hochzuchten der Fall)
  123. Bösartige Völker (ausgestorben)
  124. Botanikprofessor
  125. Braune Deutsche Bienen (Apis mellifera mellifera, Nachfahren in Nordpolen  noch vorhanden, hohe Langlebigkeit der Einzelbiene, sparsamer Umgang mit Vorräten, außerordentliche Winterfestigkeit, Biene der Zukunft)
  126. Brausen (Ein gesundes Bienenvolk im Winter braust auf, wenn man an an die Beutenwand klopft. Ein Schwarm braust in der Schwarmfangkiste, wenn es ihm zu warm ist. Er braucht dann Wasser zur Kühlung. Das gleiche gilt für Wandervölker. Siehe auch unter "Verbrausen".)
  127. Breite Honigkränze mit Pollengürteln
  128. Breitwabenstock
  129. Bretterwohnungen aus Kork (schon im antiken Rom bekannt und geschätzt)
  130. Brutausgleich (im Frühjahr zum Ausgleich der Völker)
  131. Brutgeschehen
  132. Bruthunger
  133. Brutkreis
  134. Brutkugel (Die Bienenkönigin legt das  Brutnest in Form einer immer größer werdenden Brutkugel an, ähnlich diese umkreisend wie beim Aufwickeln von Garn auf eine Garnrolle)
  135. Brutlust
  136. Brutmonat (April)
  137. Brutnest
  138. Brutnestanlage
  139. Brutnestbetrachtung (sorgfältige BNB)
  140. Brutnesttemperatur
  141. Brutpause
  142. Brutrandwabe (Die Brutrandwabe ist die letzte bebrütete Wabe am Rand des Brutnestes; "Ein Blick auf die Brutrandwabe genügt, es muss nicht das ganze Volk auseinandergenommen werden.")
  143. Brutraum
  144. Brutscheibe (Die runde Brutfläche auf einer Wabenseite des Brutnestes.)
  145. Brutumfang
  146. Brutunterkühlung
  147. CHRIST J.L. (Pfarrer, Autor des Buches: "Der Baumgärtner auf dem Dorfe")
  148. Cubitalzellen
  149. Dauerreiz (begrenzte Futteraufnahme)
  150. Delogiertes Volk
  151. Deutsche Bieneninstitute (Ursprünglich gab es 24 Staatliche Bieneninstitute in Deutschland, mehr als in jedem anderen Land der Welt. Der fachliche Höhepunkt lag ca. zwischen 1910 und 1928. In den letzten 30 Jahren kamen neue Impulse für die Imkerei überwiegend aus der Praxis, dank der neuer Medien wie Youtube. Dadurch sind die Bieneninstitute weitgehend obsolet geworden, auch deshalb, weil sie die konventionelle Pestizidlandwirtschaft vehement verteidigen, und damit leider für die Imkerei in Deutschland kontraproduktiv wurden. Auch haben die Institute wichtige Strömungen innerhalb der Imkerschaft konsequent ignoriert, so dass die Institute in weiten Bereichen der Imkerei ihre Expertise und Kompetenz verloren haben.)
  152. Diamantene Regel (DZIERZON, Systematische Entweiselung zur Steigerung des Honigertrages)
  153. Dichter und Heilige (müssen nach altindischer Tradition mit Honig genährt werden)
  154. Disharmonie im Volk wieder ins Lot bringen (Aufgabe des Imkers)
  155. Doppelvolkbetrieb
  156. Dreiklang Wald-Wiese-Weide (ausgesucht harmonisches Plätzchen für die Bienen)
  157. Dröhnerich
  158. Drohnenbauecken
  159. Drohnenmangel
  160. Drohnenmütterchen
  161. Drohnenschirm (durch umgeweiselte Außenstände)
  162. Drohnenwabe
  163. Druckpumpzerstäuber (Zur Benetzung und Beruhigung von Schwärmen)
  164. Dunkle Deutsche Biene (Apis mellifica, var. mellifica L.)
  165. Durchlenzung
  166. Durchwinterung
  167. Edelbiene
  168. Edle Imkerei (Ein Berufszweig, weit älter als die gesamte Landwirtschaft)
  169. Eibenhonig (besitzt narkotische Wirkung)
  170. Ei-Beute (Beute ohne Ecken)
  171. Eichenwäldchen (Guter Bienenstandort)
  172. Eierlegemaschine (Fruchtbare Bienenkönigin)
  173. Eigenüberwinterung
  174. Eilage
  175. Einfliegen
  176. Einfühlungsvermögen (Voraussetzung für die Bienenhaltung)
  177. Einfriedung (des Bienengartens oder Bienenstandes)
  178. Einheitsweg (gibt es in der Imkerei nicht)
  179. Einlogieren eines Schwarmes in eine Beute
  180. Einrichtung der Außenstände (Pionierarbeit)
  181. Einschlagen eines Schwarmes in eine Beute
  182. Einstellung der Flugtätigkeit
  183. Eintopf-Biene
  184. Eintrag von Nadel- und Blatthonigtau
  185. engbrüstige Beuten (z. Bsp. 10-Waben-Zanderkasten)
  186. enger Wintersitz (in Zander-Einraumbeute, ungünstig)
  187. Entdeckelungsbock (Honigernte)
  188. Entwicklungsfreudigkeit (Die alten Heidjer pflegten die Auslese nach Entwicklungsfreudigkeit.)
  189. Erbsubstanz der Biene (In der Erbsubstanz der Biene ist die Größe der Wintertraube genetisch festgelegt)
  190. Fanatikermeinung ("Meinungen über Betriebsweisen höre man nicht von Fanatikern")
  191. Farbenauslese (Eine stark vereinfachte Form der Auslese, welche meist von Nicht-Wissenschaftlern betrieben wird)
  192. Farbensinn
  193. Farbenzucht (Auslese der Geschlechtstiere nach dem Aussehen)
  194. Farbton
  195. Farbzüchter (Züchter, die ausschließlich nach der Farbe der Bienen züchten)
  196. Faulbrutgebiet
  197. Fächeln (Bezeichnet die Tätigkeit der Bienen, im Stand mit den Flügeln zu schwirren, um einen Luftstrom zu erzeugen, um die Stockfeuchtigkeit zu reduzieren und den Nektar zu trocknen.)
  198. Fächelraum (vor und um den Fluglochkeil führen Bienen dem Brutnest frische Luft durch Fächeln zu)
  199. Fächelreihen am Flugloch
  200. Fangkannen (Fangorgan bestimmter fleischfressender Pflanzen)
  201. Farbenkleid (der Honigbiene)
  202. Farbsinfonie (unserer pollen- und nektarreichen Wiesenblumen)
  203. Federkriege (Die Austragung von Streitfragen über Artikel in Bienenzeitungen und Büchern, leider auch Feindseligkeiten gegen sehr verdienstvolle und beliebte charismatische Imkerpersönlichkeiten wie Johannes DZIERZON und  Bruder ADAM.)
  204. Feinarbeit
  205. Feinbeobachtung
  206. feindselig gesinnte Bienen
  207. Feinster Blumenhonig (altertümliche Bezeichnung für Blütenhonig)
  208. Fernstand
  209. Fetischblumen (Als Scheininsekten getarnte Blumen, die Männchen bestimmter Wespenarten anwerben)
  210. Fett-Eiweiß-Polster
  211. Feuchtigkeitsausstausch (Alle Materialien im oberen Teil des Bienenvolkes -außer bestimmte Bodenteile und Außendeckel- sollten die Fähigkeit zum Feuchtigkeitsaustausch haben; außerdem soll der Feuchtigkeitsaustausch fern von der Wintertraube stattfinden; daraus folgt: keine engen Beuten mit nasskalten Wänden bzw kein Wintersitz an nassen Wänden oder an nassem Innen-Deckel)
  212. Filzbinden
  213. Fingerspitzengefühl (Voraussetzung für den Imkerberuf)
  214. Flankenzeichen
  215. Fleischvolk
  216. Flugbienenüberschuss (Voraussetzung für Vitalität eines Bienenvolkes)
  217. Flügelfächeln: Durch Flügelfächeln wird aus dem Nektar Wasser verdunstet und die feuchte Stockluft aus der Flugöffnung hinausgeweht.
  218. Flügelgeäder
  219. Flugfront
  220. Flugkanal
  221. Fluglochfern
  222. Fluglochposition
  223. Flugnachmittag
  224. Flugnischen
  225. Flugstrom eines Standes
  226. Flugverluste
  227. Flugvermögen
  228. Flüssigkeits-Speicherorgan
  229. Folgen des Bienensterbens (Angebotsverknappung aller Nahrungsmittel, vor allem der höherwertigen Eiweiß- und fetthaltigen Nahrungsmittel, Preiserhöhung bei allen Nahrungsmitteln; Austrocknung der Böden durch fehlende Artenvielfalt und damit Durchwurzelung; Wasserknappheit und sinkende Grundwasserspiegel; Verteuerung der Wasserversorgung; Zusammenbruch des Ökosystems, dadurch Rückgang der Einnahmen durch Tourismus; Zunahme physischer und psychischer Erkrankungen der Bevölkerung, insbesondere bei Kindern; Dadurch Sinken der Gebrutsrate ; Weitere Degeneration der Landwirtschaft, des Gartenbaues und der Forstwirtschaft. Zunehmende Betriebsaufgaben und Insolvenzen bei Landwirten, Gärtnern, Gemüsebauern, Milchviehbetrieben, sowie deren nachgelagerten Bereichen, dem Lebensmittelhandwerk und Lebensmittelfachhandels; Verödung der Landschaft, infolgedessen Sinken der Kauf- und Konsumlaune; Rezession, Geldentwertung, Abwanderung und Desinvestition).
  230. Freibauwaben
  231. Freistand (Gegensatz: Bienenhaus)
  232. freiwerdende Zellen
  233. Fremdenäfferei (Deutsche Eigenart, sich mit den vorzüglichen Landschlägen der einheimischen Bienen nicht zufrieden zu geben, und statt dessen die Landschläge anderer Länder haben zu wollen, wie die Carnica = Balkan-Biene, die Buckfast-Biene = Dunkle Französische Biene x Ligurische Biene x Sahariensis x Anatolica x Monticola etc.)
  234. Fremdbegattung
  235. Frosteintritt (Luken werden geschlossen)
  236. Frühbrüter
  237. Frühjahrsdurchsicht
  238. Frühjahrsforcierung (geschieht am besten durch Platztausch, Futterausgleich, Brutausgleich, Bienenverstärkung und Honigraumtausch)
  239. Frühjahrsmaßnahmen
  240. Frühjahrsverluste durch Mangelzustände
  241. Frühlingsmusik (das Summen der Hummeln und Honigbienen)
  242. Frühtrachtimker
  243. Frühzuchten
  244. Futterkopf (Oberhalb des Wintersitzes des Biens befindet sich idealerweise verdeckelter Honig)
  245. Futterkränze
  246. Futterpeitsche
  247. futterreich
  248. Fünfwabenableger (klassische Vermehrungsmethode)
  249. Gang der Lebensvorgänge eines Bienenvolkes
  250. Gartenbienenzucht
  251. Gebirgsgrummetwiesen
  252. Gebirgsklima
  253. Geflecht der Naturgemeinschaft
  254. Geforderte Größe (Die Größe der Wintertraube)
  255. Geheimnisvolle Himmelsgabe (Poetische Umschreibung des Honig)
  256. Geheimnisvolle Köstlichkeit (Poetische Umschreibung des Honigs)
  257. Geist der Blumen (Poetische Umschreibung des Honigs)
  258. Gelege (Das Gelege einer guten Königin gibt Aufschluss über ihre Legetüchtigkeit)
  259. Gemeinschaftsleben der Biene
  260. Gemeinschaftswanderstand
  261. Geografische Lage
  262. Gesamterscheinung
  263. Gestrüppwall
  264. Giftgeruch
  265. Goldene Stunde (SKLENAR, bezeichnet den idealen Zeitpunkt zum Zusetzen einer neuen Königin, nämlich ca. 30 bis 60 Minuten nach Entnahme der Altkönigin.)
  266. Göttertrank (Nektar, die Energienahrung der Bienen)
  267. Graubienen (Apis mellifera carnica)
  268. Graue Müllerin (Kosename der Sklenarbiene, erfunden von Guido Sklenar für dem 47er Stamm mit  auffällig schöner grauer Färbung)
  269. Gravenhorster Bogenstülper (Strohmagazin; Rechteckiger Bienenkorb mit Flugloch auf der Breitseite; mit walzenförmigem Dach)
  270. Großimker
  271. Großmaß (Dadant)
  272. Großvolk
  273. Haltungsbedingungen
  274. Handfertigkeit (Imker-Begabung)
  275. Harmonie der Scharmtraube
  276. Haselpollen
  277. Hauchdünne Zellwände
  278. Haupttrachten
  279. Haupttrachtzeit
  280. Heideblüte (Heidezeit in den 4 Wochen des Sommerausklangs)
  281. Heideschnucke (Die Heidschnucke ist auf ihrem Weidegang auf das Heidekraut angewiesen, welches den Großteil des Futterbedarfe deckt. Heideverbiss fördert die Verjüngung und Wuchs der Heide, und die Schuckenherden zerstören bei ihrem Zug durch die Heide die Spinnennetze, in denen sich sonst viele Bienen verfangen würden.)
  282. Heideschwarm (Zweiter Vorschwarm im Juli)
  283. Heidjer (Die Ausgeglichenheit der Völker in Stärke und damit Ertragsleistung ist der Stolz des Heidjers.)
  284. Heilsalben aus Bienenwachs (Im antiken Griechenland hoch geschätzt)
  285. Heimbienenstand (Bezeichnet den Bienenstand in Sichtweite des eigenen Herdes; dieser Bienenstand ist immer der Wichtigste, um immer zu sehen, was gerade bei den Bienen los ist, Flugbetrieb und Ähnliches)
  286. Heimatbiene
  287. Herausgeschlagene Höhle
  288. herbstverjüngte Völker (mit diesjähriger Königin)
  289. Herbstverstärkung
  290. Hervortretende Erbanlage
  291. Himmelstau (Poetische Umschreibung des Honigs)
  292. Hinterbehandlungsbeute
  293. Hintervorderseitenoberunterlader (Spassbezeichnung für den Deutschen Beutenwirrwarr)
  294. Hochgebirgsbelegstelle
  295. Höhenklima
  296. höllische Geister vertreibendes Bienenkerzenlicht
  297. Höselhefe
  298. Höllenhund und Honigkuchen ( Nach griechischer Sage wird der Höllenhund Kerberos mit Honigkuchen milde gestimmt)
  299. Honigbereiterinnen
  300. Honigblase
  301. Honigbogen (und Pollenkranz)
  302. Honigebbe
  303. Honigeimer
  304. Honigernährung
  305. Honigfladen (Aus Puderzucker und Waldhonig geknetet und verhungernden Völkern im Frühling auf die Oberträger aufgelegt um sie vor dem Hungertod zu retten)
  306. Honiggetränke (Honigwein, Honigtee, Honigwasser, Honiglikör)
  307. Honig-Heilerfolge
  308. Honig-Heilverfahren
  309. Honigkannen
  310. Honigkappe
  311. Honigkonserven (Früchte oder Gewürze in Honig eingelegt)
  312. Honigräume
  313. Honigsattel (Der Honigsattel sitzt über dem Pollenkranz bzw. Pollengürtel.)
  314. Honigschleckerland Deutschland
  315. honigschwer
  316. honigspendendes Dreiblatt (Klee)
  317. honigstapelnd
  318. Honigtauhonig
  319. Honigtöpfe
  320. Honigverunglimpfung (Durch industrienahe Testmagazine und staatliche Ernährungsberatung)
  321. Honigwabenstücke
  322. Hotel Meyn (Legendäres Hotel, in dem der Berufsimkerbund sich gründete, und seit 1928 der Großimkertag in Soltau tagte. Das Hotel war schon im 18. Jahrhundert eine Poststation. In der Anfangszeit war für die Teilnehmer Frack und Zylinder Pflicht. In neuerer Zeit wurde Soltau für die begleitende Bienenzuchtgeräteausstellung und Tagung zu klein, weshalb der Großimkertag von Soltau nun neu bezeichnet als Norddeutsche Berufsimkertage in die Congress Union Celle verlegt wurde. )
  323. Hünglercharakter
  324. Hunangsfall (Honigtau, welcher vom Laub der Esche Yggdrasil herabtropft)
  325. Hügellandklima
  326. Idealismus
  327. Imker ( Von den Imkern heißt es: Ja, die haben zu jeder Zeit den herrlichen Honig, der sie vor vielen Krankheiten schützt, und durch die vielen Bienenstiche sind sie auch gegen Rheuma gefeit.)
  328. Imkerblut (Angeborenes Talent zum Bienenzüchter)
  329. Imkerfragen
  330. Imkerschaft (organisiert)
  331. Imkersmann (Braver, arbeitsamer Landmann mit viel handwerklichem Geschick und Sinn für die Tier- und Pflanzenwelt)
  332. Immen
  333. Immen und Emsen (Bienen und Ameisen)
  334. Immengut (Honig und Pollen der fleissigen Immen)
  335. Immenschar (Tausendflügelige Immenschar)
  336. Innengut (Honig und Pollen in der Beute)
  337. Innensitzenmüssen (Innensitzenmüssen schadet den Bienen im Winter nicht, im Gegenteil, es schont die Bienensubstanz)
  338. In Ruhe lassen (Betriebsweise)
  339. Italienerkultus (Gelb-goldene Italiener-Königinnen waren vor 1870 in Deutschland heiß begehrt und teuer gehandelt zu 10 Talern das Stück, und von DZIERZON geliefert).
  340. Jungweisel
  341. Kaltlufteinbruch
  342. Kaltlufttal
  343. Kämpfernatur (Der Imker braucht die Kämpfernatur)
  344. Kanitzkorb ( Strohmagazin; Quadratischer Bienenkorb mit beweglichen Rähmchen)
  345. Kapitalvolk
  346. Kärntner Bauernkasten
  347. Kastenimkerei
  348. Kastensysteme
  349. Kätzchenbaum (Weiden, Hasel, Erle, Birke - unterm blühenden summenden Kätzchenbaum)
  350. Kittharzgardinen
  351. Kleingebilde
  352. Kleinimker (Wer klein denkt, wird klein enden.)
  353. Kleinstableger
  354. Kleinstwaben
  355. Knallvolle Kiste (Zustandsbeschreibung wie ein Bienenvölker bei der Honigraumfreigabe beschaffen sein sollte, nämlich gut mit Bienen bestückt)
  356. Knifflige Pfiffigkeiten (in der Beutenkonstruktion)
  357. Kolumbusstock (siehe auch "Ei-Beute", Beute ohne Ecken)
  358. Königinnenzüchter
  359. königliche Zellen
  360. Körbe der Vorfahren (Die Körbe hatte der Großbater und der Urgroßvater geflochten, sie sind schon weit über hundert Jahre, sie sind schon weit über hundert Jahre alt, was an Schäden auftrat, wurde in winterlicher Arbeit wieder behoben.)
  361. Körmeister
  362. Korbimker
  363. Korbvölker
  364. Kostbarstes Lebenselixier Honig
  365. Kraftvolk
  366. Krüppelvolk
  367. Krankheitsabwehrkräfte des Honigs
  368. Kuhbauernwirtschaft (eng verbunden mit der Bienenwirtschaft)
  369. Kulissenaufstellung vermeiden (mehrere Wanderstände nebeneinander in gleicher Flugrichtung)
  370. Kümmerling
  371. Eine Lagd Bienen (70 Wintervölker, die im Sommer auf 280 Völker vermehrt wurden. Eine Arbeitskraft ist mit einer Lagd voll ausgelastet.)
  372. landfremde Rassen (erzielen anfangs Glanzleistungen, versagen später völlig, laut ZANDER)
  373. Längsbau
  374. Längsfaserholz (z.Bsp. bei dem Bau der Schiffer-Tree Beute)
  375. Lärmschlagen (Seit alters her wird das Besitzrecht an einem Schwarm durch sogenanntes Lärmschlagen mit Trommeln, Pfannen, Töpfen, Trompeten und Schusswaffen proklamiert.)
  376. launischer April
  377. Lebensgesetz des Biens
  378. lebensspendende Frühjahrssonne
  379. Lebensvorgänge im Bienenvolk
  380. lederbraun
  381. Legegeschäft
  382. Leibimmen
  383. Leichenfall (Der Leichenfall während des Winters ist ein Gradmesser für die Langlebigkeit der Bienen, für die Qualität der Wintervorräte und für die baubiologische Qualität der Bienenbehausung).
  384. Leitwachs
  385. Liebhaberimker
  386. Linienmutter
  387. Lievimmen
  388. Löwenkäfig (Poetische Bezeichnung eines Bienenkastens mit stechlustigen Bienen)
  389. Luftschächte in der Wintertraube
  390. Luftschloss (Beute mit zu großem Honigraum, den die Bienen nicht erwärmen können, da die Bienenmasse nicht ausreicht)
  391. Lüneburger Heide (Der letzte Schwerpunkt der Berufsimkerei in Deutschland. Um 1950 wurden 40.000 Völker in Strohkörben in der L.H. überwintert, die dann zur Heideblüte auf 170.000 Völker vermehrt wurden. Die L.H. war Rückzugsort einiger Hundert Familien von Berufsimkern.)
  392. Lüneburger Stülpkorb ( Im Lüneburger Stülper überwintert man nur Völker mit jungen Königinnen und jungem Wabenbau.)
  393. Luxusbeute (mit Warmwassertränke und elektrischer Heizung)
  394. Magazinbetriebsweise
  395. Mangelzustände
  396. Mantelbienen, wie Dachschindeln gestaffelt
  397. Massenersaufen der Bienen
  398. Märzarbeiten
  399. März hält Maß (zarte Vorahnung des kommenden Sommers)
  400. Meinungen (ändern sich im Imkereiwesen nicht, sondern sterben lediglich aus)
  401. Meisterwort
  402. Meliteion (Aus Wasser und Honig bereiteter Trank der alten Griechen)
  403. Missjahre
  404. Moorheide (wenig Honigertrag)
  405. Moor-Ring (Man stellt einen Bienenkorb auf einen Moor-Ring, den man mit Kuhdung auf dem Standbrett anklebt.
  406. Muttervolk (So bezeichnet man das Volk, das einen Schwarm abgegeben hat.)
  407. Nachkömmlinge
  408. Nachkriegsimker (Der Nachkriegsimker war zunächst konfrontiert mit verlotterten, verwahrlosten und vernachlässigten Bienenständen; die Bienen aber wiesen eine größere Urwüchsigkeit auf.)
  409. Nachsommerpflege
  410. Nachzucht
  411. Nachzuchtmütter
  412. Nährbienen
  413. Nährvolk
  414. Naturbautrieb
  415. Naturgemeinschaft
  416. Naturgemäße Behausung
  417. Naturhülle im lebenden Baum
  418. Naturpollen-Tracht
  419. Naturtränke (windstill und besonnt)
  420. Nebenzweige der Berufsimkerei (Beutenschreinerei, Bienenhandel, Bienenverleih, Wachswarenerzeugung, Propoliserzeugung, Pollenerzeugung, bezahlte Bestäubungsdienstleistungen, Vertragsnaturschutz, Apitherapie Naturheilpraxis,  Honighandel, Bienenprodukte-Versandhandel, Besoldete Wanderrednerei, Bienenschriftstellerei,  Bienen-Blogging, Bienen-Youtubing, Event Management, Natur-Führungen, Imker-Coaching, Imker-Mentoring, Schulklassen-Tutoring, NGO Fundraising, Bienenpolitik, Vereins- und Verbandsarbeit)
  421. Nektarquellen (ergiebige Nektarquellen regen den Sammeltrieb an)
  422. Nektarreiche Blumen (Klee)
  423. Nektarspeicherraum
  424. Nektarspendende Pflanzen
  425. Nestordnung
  426. Nicht bienengemäße Maßnahmen
  427. Niederungsklima
  428. Niedrige Dickwaben (Vorteil: weniger Pollen in den Honigwaben, geringeres Gewicht und besserer Wärmehaushalt)
  429. Nordländer unter den Bienen (= Hummeln fliegen bereits ab 5° Celsius, Honigbienen dagegen erst ab 10° Celsius)
  430. Normalbetrieb (Rückkehr der Landwirtschaft zum Normalbetrieb ohne fossile Pestizide und ohne fossilen Kunst-Dünger)
  431. Nutella-Effekt (Eine gewünschte Konsistenz und Eigenschaft von verarbeitem Blütenhonig. Dabei zieht der zwischen  feinsteif und feincremig liegende Honig bei der Entnahme mit dem Löffel lange Spitzen, die stehen bleiben, und nicht zurückfließen in die Honig-Oberfläche).
  432. Oberdecke der Beute (Innendeckel)
  433. Obereingang
  434. Oberlader (Magazinbeute)
  435. Ölfrucht (durch Bienenzucht mehr Ölfrucht; bei normaler Bestäubung durch alle Insekten 100% Samen; Bei optimaler Bienenbestäubung 120% Samen; bei fehlender Insektenbestäubung und nur Wind- und Eigenbestäubung 67% Samen)
  436. Ordungsliebe (der Bienenvölker überträgt sich auf den Imker)
  437. Orientierungssinn
  438. Originalköniginnen
  439. Paarungserfolg
  440. Paarungsverhalten
  441. Paarungszeit
  442. Parthenogenesis
  443. Peitschenstielgestalt
  444. Pelzbienen (Eine dicke Wulst aus Bienen, die eine wärmende Hülle um das Brutnest oder die Bauwabe bilden.
  445. Pelztier (auch Pelzinsekt; Die Bienen und insbesondere darunter die Hummeln tragen Pelz, und werden auch als Teddys der Lüfte oder als pelzberockt bezeichnet.)
  446. PESCHETZ HANS (Urzüchter der Carnica im Ennstal, verdrängte die heimische Salzburger Dunkle Biene)
  447. Pflaster schön gewölbter Zelldeckel (gibt Aufschluss über eine gute Königin)
  448. Phantasiegebilde von Bienenbehausungen (haben sich meist als nicht lebensfähig erwiesen)
  449. Pionierarbeit (neuer Bienenstandort)
  450. Plauderstündchen (im Bienenhaus)
  451. Pollengürtel
  452. Pollenkranz (und Honigbogen)
  453. Pollenlieferanten im April (Weide, Pappel, Taubnessel, Ahorn, Kirsche, Löwenzahn, Apfel, Raps)
  454. Pollenscheibe (Auf den das Brutnest direkt umschließenden Waben sind Pollenscheiben angeordnet, also mehr oder weniger runde Pollenflächen.)
  455. Pollenspendende Pflanzen
  456. Pollentisch ("Die Natur deckt den Pollentisch im März".)
  457. Pollentrachtkurve
  458. Pollenvorräte (werden nahe an die Brutflächen getragen)
  459. Pollenzuckerteigstöpsel
  460. Pollination (Bestäubung )
  461. Praktiker
  462. Primäre und sekundäre Ursachen des Bienensterbens (Primäre Ursachen sind Total-Herbizide wie Glyphosat, Insektizide bei Raps und anderen Feldfrüchten, sowie und rotierende Agrar-Technik, wie zum Beispiel das Mulchen. Sekundäre Ursachen sind der Schwund der Lebensräume der Bienen, wie durch das Häckseln von artenreichen Waldrändern, sowie die zu geringe Berücksichtigung und Schutz der Bienen in den Entscheidungen zur Agrarpolitik und Kommunalpolitik.)
  463. Produktionsintegrierter Naturschutz (Die Bienenhaltung ist klassisches Beispiel für produktionsintegrierten Naturschutz)
  464. Propolisspendende Bäume
  465. Prüfstein für die Rassenechtheit (Die Drohne als Trägerin bzw. Träger von Farbmerkmalen ist ein sicherer Prüfstein für die Rassenechtheit)
  466. Prunksucht (Die Prunksucht der Herrscher lies den Bedarf an Honig und Wachs enorm ansteigen)
  467. Punktaugen (Die drei Stirnaugen der Biene)
  468. Pythagoras (Er behauptete, es lediglich dem Genuss des Honigs zu verdanken, ein Lebensalter von 90 Jahren erreicht zuhaben; denn ohne den Gebrauch von Honig wäre er wohl 40 Jahre früher gestorben. BESSLER: Geschichte der Bienenzucht. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte. 1978 Vaduz/Liechtenstein.)
    Ein antiquarisches altes Buch (Reprint) über Bienenzucht mit filigran ausgeschmücktem Buchdeckel.

    Aus Imker Oswalds Bienenbuch-Bibliothek: J.G. Beßler: Geschichte der Bienenzucht. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte von J.G. Beßler, Reallehrer in Ludwigsburg. Topos Verlag AG Vaduz/LKiechtenstein 1978 (unveränderter Neudruck der Ausgabe Ludwigsburg 1885) ISBN-3-289-00173-3. Foto: bio-honig.com

  469. Querbau
  470. Randbienen (müssen immer Verbindung zu Futterquelle haben)
  471. Randbienenschicht
  472. Randbiotope (Refugien für Bienen)
  473. Randwaben
  474. Raubbau
  475. Raubwirtschaft
  476. Rauchgeruch
  477. Rauchtopf
  478. Raum geben (den Bienen einen Honigraum geben, um dem Verhonigen des Brutnestes vorzubeugen)
  479. Rähmchenoberleiste
  480. Reduzierung der Lebenserwartung der Winterbienen
  481. Regel der 40 Tage (nach Gerstung: Die Biene braucht vom Ei an gerechnet drei Wochen ehe sie ausschlüpft, und mindestens 18 Tage, ehe sie wirklich Flugbiene wird, also nach ca. 40 Tagen würde aus dem Bienenei eine Flugbiene.)
  482. Reinbegattung
  483. Reinpaarungschance
  484. Reisefutter
  485. Reizfütterung
  486. Reizwirkung
  487. Rentabilitätsproblem (wegen Flugbienenverlusten durch Agrarpestizide)
  488. Reservemagazine
  489. Reservevolk
  490. Rhythmus der Natur
  491. Richtwachs
  492. Riechvermögen der Biene (wunderbar fein)
  493. Ringsherumstock (Mobilbeute)
  494. Rivalinnen (in den Zellen)
  495. Rückgewinnung der Gesundheit durch Honig
  496. Rückstrahlende Wärmewirkung  (durch poröse Beschaffenheit des Beutenmaterials)
  497. Säftestrom im Kambium
  498. Salweidenhonig (speichern die Bienen in dicken Kränzen im Monat März)
  499. Salzburger Biene (Dunkle Biene, aggressiv)
  500. sammeleifrige Völker (Ziel: Heranzucht sammeleifriger Völker)
  501. Sammelfleiß
  502. Sammelwut
  503. Sandgrube
  504. Sandheide (zu wenig Bodenfeuchtigkeit, geringer Honigertrag)
  505. Sattelzeichen
  506. Schaffensfreude (Voraussetzung für die Eignung als Imker)
  507. Schaffenskraft (Voraussetzung für die Eignung als Berufsimker)
  508. Schattenoase
  509. Schattenspender (Laubbäume)
  510. Schicht-Altholz-Gestrüppwall mit Wild-Brombeer-Bepflanzung
  511. Schlagkräftige Trachtvölker
  512. Schmälerung des Honigertrages (durch das Schwärmen)
  513. Schmetterlingsparadies
  514. Schnuckenschäferei (Dem Heidebauern von einst boten sich zwei Möglichkeiten: Die Schnuckenschäferei und die Bienenzucht.)
  515. Schönheitszucht (Züchtung von Bienenköniginnen ausschließlich nach dem Aussehen)
  516. Schopf und Bart der Biene
  517. Schotterhügel
  518. Schrankartige Einstellplätze (Eine windgeschützte Aufstellungsform von nach vorne offenen Freiständern )
  519. Schränkchen-Imkerei
  520. Schützlinge (unsere kleinen Bienlein)
  521. Schutzwand (gegen Wind neben der Tränke)
  522. Schwächung (Die allgemeine Schwächung durch Pestizide und rotierende Agrartechnik läßt keinen vollwertigen, langlebigen Bienen-Nachwuchs erwarten.)
  523. Schwarmangst (Angst des Anfängers vor dem Schwärmen; "Ein richtiger Imker hat keine Angst vor der überquellenden Kraft, denn er kann sie lenken und zu seinem Nutzen leiten.")
  524. Schwarmansatzstelle
  525. Schwarmbäume
  526. Schwarmbienenzucht (Eine alte Form der Bienenzucht, bei der die Vermehrung ausschließlich über Schwärme stattfindet)
  527. Schwarmdrang
  528. Schwarmeinschlagen
  529. Schwarmfangbeutel (Sondergerät der Heidjer)
  530. Schwarmfaulheit
  531. Schwarmlust
  532. Schwarmlustige Bienenstämme (Bei Handels- und Vermehrungsbetrieben wegen der schnellen und problemlosen Vermehrung sehr beliebt, bei der Imkerschaft jedoch nicht. Diese Tatsache ist den meisten Imkern nicht bekannt, bzw. wollen dies auch nicht wahr haben.)
  533. Schwarmneigung
  534. Schwarmtaumel ("Man gönne den Bienen die Freuden des Schwarmtaumels." ZANDER)
  535. Schwarmträgheit
  536. Schwarze Rasse (ursprünglich eintönig dunkler Farbton der Bienen im nördlichen Europa)
  537. schwertragende Trachtbienen
  538. Silberne Wabe (Apistische Auszeichnung; bekannter Träger: Guido Sklenar)
  539. Sinnend in der Hütte sitzend
  540. Sonnenglut (kann bei der Aufstellung von Bienenvölkern von Nachteil sein)
  541. Sonnenkinder
  542. Sommerträgheit (nachteilig; Völker zu stark und Tracht zu wenig)
  543. Sommervolk (der Übergang vom Wintervolk zum Sommervolk ist ein Meisterstück der Imkerei)
  544. Spätzle-Imker (Imker aus Baden, Baden-Württemberg und Schwaben)
  545. Spassimker (Bienenhalter ohne Plan, aber mit dem Ziel, Spass zu haben, oft zum Leidwesen der Bienen und Imkernachbarn)
  546. Spechtschnabel (Amulett gegen Bienenstiche, welches in alter Zeit vom Landvolk getragen wurde)
  547. Stabile Luftsäule
  548. Staket (Stange zwischen zwei Pflanzen als Stütze und provisorischen Schutz)
  549. Stammland (eines Bienenstammes)
  550. Stammnummer
  551. Stampfhonig (Die Heidjer fütterten im Frühjar pollenreichen Stampfhonig auf Holztellern, welchen sie mit Zuckerwasser übergossen.)
  552. Standbesuch
  553. Standortwahl
  554. Standschau
  555. Standsichtung
  556. Standumweiselung
  557. Standveredelung
  558. Standvolk
  559. Stapelfähigkeit (Magazinbeuten)
  560. Stapelraum (für Leerzargen)
  561. Stechlust (Besänftigung der Stechlust durch Rauch)
  562. stechlustig
  563. Stereo-Riechvermögen der Bienen
  564. Sterile Atmosphäre
  565. Sterzeln (Fächeln und Sterzeln ist ein Kennzeichen, dass der eingezogene Schwarm eine Königin aufweist.)
  566. Stirnwandwabe (auch als Stirnwabe bezeichnet; Damit werden die an die äußere, kalte Beutenwand anliegende Außenwaben bezeichnet, wenn die Waben im Kaltbau, also Längs zur Sonne angeordnet sind. In der ökologischen Imkerei werden die überflüssigen und schimmelanfälligen Stirnwandwaben durch Endbretter, also Rähmchen mit einer Massivholzfüllung ersetzt. Dadurch verbessert sich der Wärmehaushalt im Bienenvolk, in dem der Wärmekorpus kompakt gehalten wird, zur Vermeidung von unnötigen Wärme- und Energieverlusten.)
  567. Stockheizung (elektrisch)
  568. Stockmutter
  569. Strauchblüte (z.Bsp. Schlehenblüte)
  570. Stressfaktoren (führen zum Zusammenbruch des Bienenvolkes)
  571. Strohbienenwohnung ( Lüneburger Stülper, Kanitzkorb, Gravenhorster Bogenstülper, Hessische Pudelmütze)
  572. Sonnenzugewandt
  573. Spätbrüter
  574. Spättrachtimker (z.Bsp. Heidjer)
  575. Spätzuchten
  576. Talklima
  577. Tauglichkeit
  578. Tauhonig (Waldhonig)
  579. Tiefwinterszeit
  580. Thermoschied
  581. Totale Freiaufstellung (Freiaufstellung der Bienenbeuten ohne Schutzhäuschen oder Wind- bzw. Regenschutz)
  582. Totholzelemente
  583. Trachtausnutzung
  584. Trachtgegend
  585. Trachtmeldung
  586. Trachtperioden (Früh-, Mittel-, und Spättracht)
  587. Trachtschluss (Heute aufgrund von staatlichen Bodenbegrünungsprogrammen leider nicht mehr feststellbar)
  588. Trachtsegen
  589. Trachttage (Die Tage, an denen die Bienen mehr Nektar finden, als sie benötigen, werden von den Imker*innen gezählt. Professoer Enoch Zander zählte jährlich durchschnittlich 79 Trachttage in den Jahren 1913 bis 1923 im alten Erlanger Bienengarten.)
  590. Traum in den Knospen (charakteristisch für den Monat März)
  591. Tränkedressur
  592. Tränkgefäß
  593. Tränktrögchen
  594. Tränkwanne (von Bienen belagert)
  595. Tugenden des Bienenvolkes: Fleiß, Sparsamkeit, Einigkeit (Verwirklicht und versinnbildlicht im Bild des Bienenkorbes)
  596. Überwärmung des Bienenvolkes im Winter
  597. Umweiselungsmutter
  598. Ungezeichnete (Königinnen)
  599. Unheil durch Agrartoxine (Pestizide machen Bienen anfällig für Varroa)
  600. Unheil durch Störung
  601. Unsachliche Berichterstattung
  602. Untersetzkanne (Schleuderzubehör, Material Edelstahl, mit Ausguss inklusive Klappdeckel, Grob- und Feinsieb, Tragebügel und bienendichtem Deckel; Inhalt ca. 25kg Honig)
  603. Urlandschaft
  604. Urmutter
  605. Urverhalten der angestammten Biene
  606. Urvolk
  607. Urweisheit der Bienen
  608. urwüchsig (Die Bienenvölker müssen wieder urwüchsiger werden.)
  609. Urzeiten
  610. Urzüchter
  611. Varroavorbeugung (durch jährliche Jungvolkbildung)
  612. Vatervölker
  613. Verblitzen (Versiegen des Nektarflusses infolge Gewitters)
  614. Verbrausen (Bei einer Bienenwanderung besteht die Gefahr des Verbrausens. Wenn der Sauerstoffgehalt zu gering wird und die Temperatur zu hoch -meist bei fehlendem Wandergitter-, fangen die Bienen verzweifelt an kollektiv zu Fächeln, was aber weitere Wärme erzeugt und zu noch stärkerem Fächeln führt, das in ein Brausen übergeht. Solche Völker müssen sofort mit kaltem Wasser besprengt werden zur Kühlung, sonst besteht die Gefahr des Verbrausens, wenn da Volk durch Sauerstoffmangel und Hitzeschock eingeht.)
  615. Vereinigungsmittel (z.Bsp. Melissengeist nach OSWALD)
  616. Verengen der Völker (Anpassung des Brutraumes)
  617. Vererbungskraft
  618. Vererbungslehre
  619. verirrte Königinnen
  620. verkühlte Brut
  621. verkühlte Königin
  622. verkünstelte Königinnenaufzucht (führt zu geschädigten Königinnen)
  623. Verlangsamung der Futteraufnahme (bei Futtergeschirren erwünscht)
  624. Vermehrungsbetrieb
  625. Vermehrungsarten
  626. Verschleiß durch angeheiztes Brutgeschäft
  627. Verstummen der Klagelieder
  628. verflogene Mutter
  629. Völker auf der Weide (Im Gegensatz zu Völker im Bienenhaus)
  630. Völkerzusammenbruch
  631. Volkscharakter
  632. Volksschwächung (durch Herbizide, Insektizide, Fungizide, Rotierende Agrartechnik, Lebensraumvernichtung und Biotopvernichtung)
  633. Volkssport Imkerei
  634. volksstark
  635. Vorfrühling (Zeit zum lauschen, staunen, hoffen und träumen)
  636. Vorfrühlingskonzert (das Summen der Honigbienen und Hummeln
  637. Vorratsbildung
  638. Vorsommertracht
  639. Wabe (kommt von "weben")
  640. Wabengasse
  641. Wabenmesser (wichtigstes Imkerwerkzeug der Korbimkerei. Damit wurde der Scheibenhonig aus dem Korbe gelöst.)
  642. Wabenordnung (naturgemäß - naturwidrig)
  643. Wachspomade (Zur Bezwingung widerspenstiger Frisur oder Barttracht)
  644. Wachs- und Honigmarkt (im antiken Rom ein wichtiger Markt für die Verwendung im Tempel-Ritus )
  645. Wachs-Wabenkörper als Stützgerüst
  646. Wachtbienen
  647. Waldbienenzucht in lebenden Bäumen
  648. Wächterraum
  649. Waldbach (plätschert)
  650. Waldbaum
  651. Waldbeuten in lebenden Bäumen (Waldbienenzucht oder wilde Bienenzucht)
  652. Waldgott (Priapus)
  653. Waldklima (feucht und kühl
  654. Waldstand
  655. Waldmoos
  656. Waldwiese
  657. Wanderlust (infolge des Schwärmens hervortretend)
  658. Wanderstand
  659. Wanderwagen
  660. Wärme-Gemeinschaft ("Wärme ist Alles")
  661. Wärmesitz (Der Wärmesitz der Bienen ist in Kugelform)
  662. warmhaltige Wände als Hülle
  663. Warm- und Kalt-Zonen im Gelände
  664. Wasserholer (an Moos und Tümpel)
  665. Wegwandern
  666. wehrmachtsgrau (Bienen)
  667. Weinbauklima
  668. Weiselbecher
  669. Weiselkäfig
  670. Weiselnäpfchen
  671. Weiselpötte (Mini-Körbe für Kleinstschwärme)
  672. Weiselstand (Bienenstand, an dem Königinnen vermehrt oder gezüchtet werden)
  673. Weiselzellen
  674. Weiselzucht
  675. Weiser (Bienenkönig*in)
  676. Weiter Sitz (In großräumigen Beuten sitzen die Bienen oft im Winter weit, in schmalen Beuten eng.)
  677. Werbetänze (der Kunschafterinnen)
  678. Wettersturz
  679. Wetterwendische Frühjahrszeit
  680. Widerstandskraft
  681. Wiesengrund
  682. Wilde Bienenzucht (Waldbienenzucht)
  683. Wilde Weide (Extensive, kräuterreiche Schafweide)
  684. Wildheit der Jungköniginnen (Nachschwärme sind aufgrund der Wildheit der Jungköniginnen schwer zu fangen und schwer zu halten).
  685. Wildkräuterstreifen
  686. Wildpflanzenidyll
  687. Wildrosen-Brombeer-Heckengesellschaften (Bienenschutzhecken)
  688. Willenskraft (Voraussetzung für den Beruf des Imkers)
  689. windig und waldlos (bienenwidrige Aufstellung)
  690. Windstiller Wald
  691. Windverhältnisse
  692. Winter-Selbstversorgung
  693. winterstarke Völker
  694. Wintertraube
  695. Wintervolk (der Übergang vom Sommervolk zum Wintervolk ist ein Meisterstück der Imkerei)
  696. Winterzehrung
  697. Wirtschaftsbienenstand
  698. Witterungsrückschläge (machen oft Begattung der Königinnen unmöglich)
  699. Wohnungssysteme
  700. Wolkenkratzerbeute (4 Magazine mit 4 Königinnen und 4 Honigräumen übereinander)
  701. Wolkenkratzerdoppelbeute (WDB eine Doppelbeute mit 4 Etagen und 8 Königinnen und 8 Honigräumen)
  702. Wunder des Wabenbaues
  703. Zahme Bienenzucht (Gartenbienenzucht)
  704. Zehrweg
  705. Zeidelaxt
  706. Zeidelweide (Eine Zeidelweide umfasste 60 Bienenbäume)
  707. Zellboden
  708. Zellfeuchtigkeit
  709. Zellmündung
  710. Zellreihenrichtung
  711. Zellstellung ("Das Gros aller Waben weist schräge Zellstellung auf " HUBBE)
  712. Zentralwabe
  713. Zersplitterung
  714. Zick-Zack-Kurs (in der Beutenfrage bei Anfängern)
  715. Zuchtarbeit
  716. Zuchtauslese
  717. Zuchtbuch
  718. Zuchtbuchführung
  719. Zuchterfolg
  720. Zuchtideal
  721. Zuchtfolgen (wieviel)
  722. Zuchtgrundsätze
  723. Zuchtkarte
  724. Zuchtlinie
  725. Zuchtname
  726. Zuchtort
  727. Zuchtserien
  728. Zuchtrasse
  729. Zuchtstamm
  730. Zuchtstimmung
  731. Zuchtstoff
  732. Zuchtverfahren
  733. Zuchtvolk
  734. Zuchtzeit
  735. Zuchtzweck
  736. züchterisches Durcheinander
  737. Züchterlaufbahn
  738. Züchtungsversuche
  739. Zusammengehörigkeitsgefühl (zwischen Königin und Arbeitsbienen)
  740. Zwergmaß
  741. Zwergvolk (Kümmerer)
  742. Zwillingssockel (Beutenbank für jeweils 2 Völker oder einem Volk und  einem Ableger)
  743. Zwölfrahmige Beute (Dadant)
  744. ---Ende---

 

Ein über hundert Jahre altes Bienenbuch mit einem künstlerisch gestaltetem Buchdeckel.

Dr. Lampe's Bienenzucht. Populäres Handbuch der Anatomie, Zucht, Pflege und sämtlicher Krankheiten der Bienen, sowie ein ausführliches Nachschlagewerk aller die Imkerei betreffenden Verrichtungen. *** Mit 69 Illustrationen und zwei zerlegbaren Modellen von Drohne und Königin. E.P: Berger Verlag, Leipzig. Imker Oswalds Bienenzucht-Bibliothek, bio-honig.com

 

7 Redewendungen und Poesie der Imkerei und Bienenzucht

Zuletzt bearbeitet am 21.04.2022
  1. Das Wesentliche ist das Einfache
  2. Dem Bien genehm, dem Imker bequem.
  3. Im Konzert der harmonisch summenden und zirpenden Insekten spielt die Biene die erste Geige.
  4. Behaglich und gemütlich begrüßen die Bienen ihren Bienenvater am Bienenstand.
  5. Mailüfte, die Blumen umfächelnd;
  6. Die Natur legt ihr hochzeitliches Kleid an.
  7. Bienenhonig ist fast eine komplette Apotheke (Dr. Friedegard Schaper)
  8. Wir Imker stehen mit am Schalthebel der Welt (Dr. Pieterek)
  9. In Wäldern und Hainen, geschützt und eingebettet in eine bienenfreundliche Umwelt, ein echtes Bienenweideland.
  10. Imkerei in stiller, freudvoller Beschaulichkeit.
  11. Der Prahler hat oft weniger als der Schweiger.
  12. Früher war die Imkerei als Beruf ein geachteter Stand.
  13. Die Drohne an sich scheidet bei der Leistungsprüfung ganz aus, da sie ja schon während der Paarung stirbt.
  14. Hoch lebe die Honigbiene!

Beste imkerliche Grüße,

Hans Georg Oswald (Imkermeister und Landwirt)

Copyright at bio-honig.com H.G.u.R.Oswald GbR

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