Unsere Imkersprache, eine archaische Sprache mit interessanten Relikten aus der Vorgeschichte

Unsere Imkersprache, eine archaische Sprache mit interessanten Relikten aus der Vorgeschichte

Betrachtet man die Entstehung unserer Sprache, so findet man, dass sich auf dem Gebiet der Bienenzucht nicht nur die ältesten Wörter der Deutschen Sprache finden lassen, sondern auch die seltensten und ungewöhnlichsten Wörter.

Die nun folgenden Wörter, Begriffe und Redewendungen entstammen allesamt der Imkersprache. Teilweise sind sie noch in Gebrauch, teilweise findet man sie in alten Bienenbüchern und Bienenzeitungen. Dies ist meine persönliche Sammlung von interessanten Begriffen aus der Bienenzucht. Die Sammlung soll mit der Zeit auch noch ergänzt werden durch das Hinzufügen von Erklärungen und Definitionen der Begriffe Anschließend folgt eine Abbildung eines Objektes aus der Bienenbücher-Sammlung, Dr. Lampe's Bienenzucht.

647 Wörter und Begriffe aus der Bienenwirtschaft

Zuletzt aktualisiert am 22. Februar 2022

Gesammelt, aufgeschrieben und erinnert von Hans Georg Oswald
(Tierwirtschaftsmeister Fachrichtung Bienenhaltung, Landwirt, Mitglied des Deutschen Berufsimkerbundes)
  1. Abflammen (der Beuten mit dem Gasbrenner zur Desinfektion und Holzschutz)
  2. Abflugschlitze (an Bienenhausfenstern am unteren und oberen Rand der Scheiben)
  3. Abhorchen (der Beuten über das Flugloch)
  4. Abschlagen (der Bienen von den Waben)
  5. Abwandern (Wanderbienenstände)
  6. Abwehrmaßnahmen gegen Bienenfeinde
  7. Adersystem (Bienenflügelgeäder)
  8. Ahornblütentracht (unsicher)
  9. Altbienen ("Altbienen sind die geschworenen Feinde jeder neuen Bienenmutter" G.S.)
  10. Altmeister (Dzierzon)
  11. Altmeister der Bienenzüchtung (Armbruster, Sklenar, Adam)
  12. Altmutter (Königin aus dem Vorjahr)
  13. Anfahrtsweg (zum Bienenstand)
  14. Anflugtreue (Geringer Verflug zwischen Bienenvölkern untereinander)
  15. Anheftungsmöglichkeiten (niedrige Bäume und Büsche um den Bienenstand, wo sich Schwärme niederlassen können)
  16. Anklopfen der Futterwabe mit der Rückseite des Stockmeissels (um das Umtragen der Futtervorräte als Kranz ohne Verkleben der Bienen zu gewährleisten. Gegenteil: Aufreissen der Futterwabe mit der scharfen Spitze des Stockmeissels)
  17. Anschärfen der Waben (Kürzung der Waben mittels eines scharfen, feucht gemachten Messers, womit man die Wabenkannten schräg anschneidet)
  18. Apfelblütentracht
  19. Apistische Gegenstände der Unterhaltung (Beim ländlichen Mahle im alten Rom sehr beliebter Gesprächsstoff)
  20. Apothekerluft (Ameisensäure, Thymol, Kampfer etc.)
  21. Arbeitslust (Wesentliche Eigenschaft eines gesunden Bienenvolkes)
  22. Arbeitsvölker (Völker, die nicht mit sich selber und dem Überleben beschäftigt sind)
  23. Arbeitswärme (entsteht durch Verzehren von Futter)
  24. Artenvielfalt (Große, stabile Pflanzengesellschaften die vielen Tierarten Lebensraum und Nahrung bieten)
  25. Atavistische Erinnerung  an vergangene Entwicklungsepochen der Bienen
  26. Aufwärtslaufen an den Scheiben
  27. Aufzuchtbienen (Langlebige Winterbienen sind die ersten Aufzuchtbienen)
  28. ausgestorbene Bienenstände (bienenleere ehemalige Bienenstände)
  29. Ausflammen (der Beuten innen zur Desinfektion)
  30. ausströmender Honigduft
  31. Außenstand
  32. ausflugserregend
  33. Ausreiben (einer neu zu besetzenden Beute mit Zitronenmelisse oder Melissengeist)
  34. Aufmeißeln (Spechte klopfen an die Beutenwand und finden dünne Stellen, die sie aufmeißeln)
  35. Backenwaben (Die außen am Brutnest sitzenden unbebrüteten Waben)
  36. Badehosenimker (Törichte Bienenhalter neuererer Art, welche in Badehosen am Bienenvolk arbeiten möchten)
  37. Bartbienen (Das sind überschüssige Bienen, die sich außen am Flugbrett zu einem Bart aufketten)
  38. Bauen lassen (Bienen Waben bauen lassen um dem Schwärmen entgegenzuwirken)
  39. Baumblüte (z.Bsp.  Kirschblüte oder Lindenblüte)
  40. Baumgärtner
  41. Baumhöhlenklima
  42. Baumwelt
  43. Bautraube
  44. Belagerte Wabenbezirke
  45. Belebte Höhle
  46. Beobachtungsstock aus Laternenhorn (Im antiken Rom bekannt und gebräuchlich)
  47. Beraubung des Mindestvorrates (Anfängerfehler)
  48. Berufsimker
  49. Beschauliche Bienenhalterei (Die Zeiten der beschaulichen Bienenhalterei, bei der man Feste feierte, sobald welche fielen, sind leider Geschichte)
  50. Besitzrecht am Schwarm (Das Besitzrecht verbleibt beim Imker, solange sich der Schwarm in Sichtweite des Bienenstandes befindet.)
  51. Bestäuberinsektengehölze (Haselnuss, Kornellkirsche, Weide, Schlehe, Vogelkirsche, Wildapfel, Wildbirne, Robinie, Weissdorn, Brombeere, Edelkastanie (Wildform), Sommerlinde, Winterlinde)
  52. Beute
  53. Beutenbank (Gestell zur Aufstellung von Beuten)
  54. Beutenerfinder (Langstroth, Dadant, Gerstung)
  55. Beutenkonstruktion
  56. Beutenmuseum (wenn ein Imker mehrere veraltete Beutensysteme nebeneinander nutzt, hat er ein "Beutenmuseum")
  57. Beutennummer
  58. Beutenserien
  59. Beutenvorderwand
  60. Beweiselung
  61. Biene der Zukunft (Apis melifera melifera - hohe Langlebigkeit der Einzelbiene)
  62. Bienenauge (Für das Bienen-Facettenauge am leichtesten zu erkennen: Gelb, Blau, Weiß und Schwarz in geometrischen Formen)
  63. Bienenausgleich (im Frühjahr zur Unterstützung schwach ausgewinterter Völker, meist durch Platztausch)
  64. Bienenbaron (Frhrr. v. Berlepsch)
  65. Bienenbart
  66. Bienenbaum
  67. Bienenbetreung
  68. Bienenforscher (Frisch, Armbruster, Seeley, Tautz)
  69. Bienenforschung
  70. Bienengarten
  71. Bienengehäuse in Form eines Bienenkörpers (Bienenkorb)
  72. Bienengelehrte
  73. Bienengemäßes Milieu
  74. Bienengerätschaften
  75. Bienenhauszeit ("Die alte Bienenhauszeit" circa 1900-1970, als die Freiaufstellung in Deutschland nicht üblich war)
  76. Bienenhege
  77. Bienenheger
  78. Bienenland (Nicht jeder für Bienen bereitgestellte Blühstreifen oder Stilllegung ist echtes Bienenland. Bienenland zeichnet sich durch ein Trachfliessband von Massentrachten aus, welches mindestens 20 Bäumen bzw. ar pro Bienenvolk folgender Pflanzenarten aufweist: Haselnuss, Salweide, Schlehe,Vogelkirsche, Ahorn, Löwenzahn, Apfel, Robinie, Raps, Klee, Himbeere, Brombeere, Fichte, Eiche, Kiefer, Tanne, Himbeere, Brombeere, Sommerlinde, Winterlinde, Efeu, Goldrute Riesenbalsamine, Wilder Wein.)
  79. Bienenleute (Die Imkersleute, die sich mit Rätseln rund um die Bienen beschäftigen)
  80. Bienenliteratur
  81. Bienenpfleger
  82. Bienenpoet
  83. Bienenrasse (Sehr umstrittener Begriff, da durch die Globalisierung die ursprünglich vorhandenen geographischen Rassen bis auf Reste verschwunden sind;  Ursprünglich bezeichnete der Begriff Bienenrasse eine erblich fixierte Anpassung an bestimmte Umweltbedingungen, welche  im Laufe einer langen  Entwicklungsgeschichte in einem geographischen Gebiet erworben wurde, und an  klar unterscheidbare äußeren Merkmale  gekoppelt war. Durch den Transport aller alten Bienenrassen in alle Erdteile und Klimazonen sind unzählig viele neue Anpassungen und Kombinationen entstanden, welche es sinnlos erscheinen lassen, noch von Bienenrassen zu sprechen.)
  84. Bienenrätsel (Fragen der Bienenzucht)
  85. Bienenrouten (Aneinanderreihung bienenfreundlicher Blühflächen)
  86. Bienenschriftsteller
  87. Bienenschutzhecke
  88. Bienensitz
  89. Bienenstämme
  90. Bienentraube
  91. Bienenvater ("Bezeichnet das innige Verhältnis zwischen dem Bienenzüchter und seinen Pfleglingen, während nie davon die Rede ist, dass man einen, der Ochsen, Hunde oder Schweine züchtet, deshalb Hunde- oder Ochsenvater nennen würde." Beßler S. 56. Es ist einzig das Vorrecht des Bienenzüchters.)
  92. Bienenvampir (Varroa)
  93. Bienenverschleiß (Wertvolle, langlebige Winterbienen verschleißen sich oft in wechselhaften und nasskalten Wintern)
  94. Bienenwelt
  95. Bienenwissenschaftler
  96. Bienenwirtschaft (Die Bienenwirtschaft ist ein bedeutender landwirtschaftlicher Berufszweig der Tierischen Erzeugung)
  97. Bienenwohnungstypen
  98. Biologie des Bienenvolkes
  99. Bleistiftdicke (Fluglochhöhe)
  100. Blätterkleid (Sträucher und Bäume legen ihr neues Blätterkleid an, dessen zartes Grün sich im Sonnenlicht spiegelt)
  101. Blumenähnlichkeit (als Tarnung bestimmter Fangheuschrecken)
  102. Blumenflug
  103. Blumenuhr (CARL VON LINNÉ, viele Blumen öffnen sich zu ganz bestimmten Zeiten)
  104. Blütenbeobachter (Dokumentieren Sichtungen von bienenbeflogenen Pflanzen )
  105. Blütenkalender
  106. Blütentrachtkurve
  107. Blütenwelt
  108. Bodennahe Luftschicht (vermeiden)
  109. Bodennebel (Auf ungeeigneten Bienenstandorten tritt häufig Bodennebel auf)
  110. Bodenständigkeit des Bienenmaterials (Die Bodenständigkeit von Bienengenetik ist hocherwünscht und solche Bienen zeichnen sich durch Bedürfnislosigkeit aus, und müssen nicht dauern gehätschelt werden, wie leider bei den Hochzuchten der Fall)
  111. Botanikprofessor
  112. Braune Deutsche Bienen (Apis mellifera mellifera, Nachfahren in Nordpolen  noch vorhanden, hohe Langlebigkeit der Einzelbiene, sparsamer Umgang mit Vorräten, außerordentliche Winterfestigkeit, Biene der Zukunft)
  113. Brausen (Ein gesundes Bienenvolk im Winter braust auf, wenn man an an die Beutenwand klopft. Ein Schwarm braust in der Schwarmfangkiste, wenn es ihm zu warm ist. Er braucht dann Wasser zur Kühlung. Das gleiche gilt für Wandervölker. Siehe auch unter "Verbrausen".)
  114. Breite Honigkränze mit Pollengürteln
  115. Breitwabenstock
  116. Bretterwohnungen aus Kork (schon im antiken Rom bekannt und geschätzt)
  117. Brutausgleich (im Frühjahr zum Ausgleich der Völker)
  118. Brutgeschehen
  119. Bruthunger
  120. Brutkreis
  121. Brutlust
  122. Brutmonat (April)
  123. Brutnest
  124. Brutnestanlage
  125. Brutnestbetrachtung (sorgfältige BNB)
  126. Brutnesttemperatur
  127. Brutpause
  128. Brutrandwabe (Die Brutrandwabe ist die letzte bebrütete Wabe am Rand des Brutnestes; "Ein Blick auf die Brutrandwabe genügt, es muss nicht das ganze Volk auseinandergenommen werden.")
  129. Brutraum
  130. Brutumfang
  131. Brutunterkühlung
  132. CHRIST J.L. (Pfarrer, Autor des Buches: "Der Baumgärtner auf dem Dorfe")
  133. Cubitalzellen
  134. Dauerreiz (begrenzte Futteraufnahme)
  135. Delogiertes Volk
  136. Diamantene Regel (DZIERZON, Systematische Entweiselung zur Steigerung des Honigertrages)
  137. Dichter und Heilige (müssen nach altindischer Tradition mit Honig genährt werden)
  138. Disharmonie im Volk wieder ins Lot bringen (Aufgabe des Imkers)
  139. Doppelvolkbetrieb
  140. Dreiklang Wald-Wiese-Weide (ausgesucht harmonisches Plätzchen für die Bienen)
  141. Dröhnerich
  142. Drohnenbauecken
  143. Drohnenmangel
  144. Drohnenmütterchen
  145. Drohnenschirm (durch umgeweiselte Außenstände)
  146. Drohnenwabe
  147. Druckpumpzerstäuber (Zur Benetzung und Beruhigung von Schwärmen)
  148. Durchlenzung
  149. Durchwinterung
  150. Edelbiene
  151. Edle Imkerei (Ein Berufszweig, weit älter als die gesamte Landwirtschaft)
  152. Eibenhonig (besitzt narkotische Wirkung)
  153. Ei-Beute (Beute ohne Ecken)
  154. Eichenwäldchen (Guter Bienenstandort)
  155. Eierlegemaschine (Fruchtbare Bienenkönigin)
  156. Eigenüberwinterung
  157. Eilage
  158. Einfliegen
  159. Einfühlungsvermögen (Voraussetzung für die Bienenhaltung)
  160. Einfriedung (des Bienengartens oder Bienenstandes)
  161. Einheitsweg (gibt es in der Imkerei nicht)
  162. Einlogieren eines Schwarmes in eine Beute
  163. Einrichtung der Außenstände (Pionierarbeit)
  164. Einschlagen eines Schwarmes in eine Beute
  165. Einstellung der Flugtätigkeit
  166. Eintopf-Biene
  167. Eintrag von Nadel- und Blatthonigtau
  168. engbrüstige Beuten (z. Bsp. 10-Waben-Zanderkasten)
  169. enger Wintersitz (in Zander-Einraumbeute, ungünstig)
  170. Entdeckelungsbock (Honigernte)
  171. Erbsubstanz der Biene (In der Erbsubstanz der Biene ist die Größe der Wintertraube genetisch festgelegt)
  172. Fanatikermeinung ("Meinungen über Betriebsweisen höre man nicht von Fanatikern")
  173. Farbensinn
  174. Farbton
  175. Farbzüchter (Züchter, die ausschließlich nach der Farbe der Bienen züchten)
  176. Faulbrutgebiet
  177. Fächeln (Bezeichnet die Tätigkeit der Bienen, im Stand mit den Flügeln zu schwirren, um einen Luftstrom zu erzeugen, um die Stockfeuchtigkeit zu reduzieren und den Nektar zu trocknen.)
  178. Fächelraum (vor und um den Fluglochkeil führen Bienen dem Brutnest frische Luft durch Fächeln zu)
  179. Fächelreihen am Flugloch
  180. Fangkannen (Fangorgan bestimmter fleischfressender Pflanzen)
  181. Federkriege (Die Austragung von Streitfragen über Artikel in Bienenzeitungen und Büchern, leider auch Feindseligkeiten gegen sehr verdienstvolle und beliebte charismatische Imkerpersönlichkeiten wie Johannes DZIERZON und  Bruder ADAM.)
  182. Feinarbeit
  183. Feinbeobachtung
  184. feindselig gesinnte Bienen
  185. Feinster Blumenhonig (altertümliche Bezeichnung für Blütenhonig)
  186. Fernstand
  187. Fetischblumen (Als Scheininsekten getarnte Blumen, die Männchen bestimmter Wespenarten anwerben)
  188. Fett-Eiweiß-Polster
  189. Feuchtigkeitsausstausch (Alle Materialien im oberen Teil des Bienenvolkes -außer bestimmte Bodenteile und Außendeckel- sollten die Fähigkeit zum Feuchtigkeitsaustausch haben; außerdem soll der Feuchtigkeitsaustausch fern von der Wintertraube stattfinden; daraus folgt: keine engen Beuten mit nasskalten Wänden bzw kein Wintersitz an nassen Wänden oder an nassem Innen-Deckel)
  190. Filzbinden
  191. Fingerspitzengefühl (Voraussetzung für den Imkerberuf)
  192. Flankenzeichen
  193. Fleischvolk
  194. Flugbienenüberschuss (Voraussetzung für Vitalität eines Bienenvolkes)
  195. Flügelfächeln: Durch Flügelfächeln wird aus dem Nektar Wasser verdunstet und die feuchte Stockluft aus der Flugöffnung hinausgeweht.
  196. Flügelgeäder
  197. Flugfront
  198. Flugkanal
  199. Fluglochfern
  200. Fluglochposition
  201. Flugnachmittag
  202. Flugnischen
  203. Flugstrom eines Standes
  204. Flugverluste
  205. Flugvermögen
  206. Flüssigkeits-Speicherorgan
  207. Freibauwaben
  208. Freistand (Gegensatz: Bienenhaus)
  209. Fremdenäfferei (Deutsche Eigenart, sich mit den vorzüglichen Landschlägen der einheimischen Bienen nicht zufrieden zu geben, und statt dessen die Landschläge anderer Länder haben zu wollen, wie die Carnica = Balkan-Biene, die Buckfast-Biene = Dunkle Französische Biene x Ligurische Biene x Sahariensis x Anatolica x Monticola etc.)
  210. Fremdbegattung
  211. Frosteintritt (Luken werden geschlossen)
  212. Frühbrüter
  213. Frühjahrsdurchsicht
  214. Frühjahrsforcierung (geschieht am besten durch Platztausch, Futterausgleich, Brutausgleich, Bienenverstärkung und Honigraumtausch)
  215. Frühjahrsmaßnahmen
  216. Frühjahrsverluste durch Mangelzustände
  217. Frühlingsmusik (das Summen der Hummeln und Honigbienen)
  218. Frühtrachtimker
  219. Frühzuchten
  220. Futterkopf (Oberhalb des Wintersitzes des Biens befindet sich idealerweise verdeckelter Honig)
  221. Futterkränze
  222. Futterpeitsche
  223. futterreich
  224. Fünfwabenableger (klassische Vermehrungsmethode)
  225. Gang der Lebensvorgänge eines Bienenvolkes
  226. Gartenbienenzucht
  227. Gebirgsgrummetwiesen
  228. Gebirgsklima
  229. Geflecht der Naturgemeinschaft
  230. Geforderte Größe (Die Größe der Wintertraube)
  231. Geheimnisvolle Himmelsgabe (Poetische Umschreibung des Honig)
  232. Geheimnisvolle Köstlichkeit (Poetische Umschreibung des Honigs)
  233. Geist der Blumen (Poetische Umschreibung des Honigs)
  234. Gemeinschaftsleben der Biene
  235. Gemeinschaftswanderstand
  236. Geografische Lage
  237. Gesamterscheinung
  238. Gestrüppwall
  239. Giftgeruch
  240. Goldene Stunde (SKLENAR, bezeichnet den idealen Zeitpunkt zum Zusetzen einer neuen Königin, nämlich ca. 30 bis 60 Minuten nach Entnahme der Altkönigin.)
  241. Göttertrank (Nektar, die Energienahrung der Bienen)
  242. Graubienen (Apis mellifera carnica)
  243. Graue Müllerin (Kosename der Sklenarbiene, erfunden von Guido Sklenar für dem 47er Stamm mit  auffällig schöner grauer Färbung)
  244. Großimker
  245. Großvolk
  246. Haltungsbedingungen
  247. Handfertigkeit (Imker-Begabung)
  248. Harmonie der Scharmtraube
  249. Haselpollen
  250. Hauchdünne Zellwände
  251. Haupttrachten
  252. Haupttrachtzeit
  253. Heilsalben aus Bienenwachs (Im antiken Griechenland hoch geschätzt)
  254. Heimbienenstand (Bezeichnet den Bienenstand in Sichtweite des eigenen Herdes; dieser Bienenstand ist immer der Wichtigste, um immer zu sehen, was gerade bei den Bienen los ist, Flugbetrieb und Ähnliches)
  255. Heimatbiene
  256. Herausgeschlagene Höhle
  257. herbstverjüngte Völker (mit diesjähriger Königin)
  258. Herbstverstärkung
  259. Hervortretende Erbanlage
  260. Himmelstau (Poetische Umschreibung des Honigs)
  261. Hinterbehandlungsbeute
  262. Hintervorderseitenoberunterlader (Spassbezeichnung für den Deutschen Beutenwirrwarr)
  263. Hochgebirgsbelegstelle
  264. Höhenklima
  265. höllische Geister vertreibendes Bienenkerzenlicht
  266. Höselhefe
  267. Höllenhund und Honigkuchen ( Nach griechischer Sage wird der Höllenhund Kerberos mit Honigkuchen milde gestimmt)
  268. Honigbereiterinnen
  269. Honigblase
  270. Honigebbe
  271. Honigeimer
  272. Honigernährung
  273. Honigfladen (Aus Puderzucker und Waldhonig geknetet und verhungernden Völkern im Frühling auf die Oberträger aufgelegt um sie vor dem Hungertod zu retten)
  274. Honiggetränke (Honigwein, Honigtee, Honigwasser, Honiglikör)
  275. Honig-Heilerfolge
  276. Honig-Heilverfahren
  277. Honigkannen
  278. Honigkappe
  279. Honigkonserven (Früchte oder Gewürze in Honig eingelegt)
  280. Honigräume
  281. Honigschleckerland Deutschland
  282. honigschwer
  283. honigspendendes Dreiblatt (Klee)
  284. honigstapelnd
  285. Honigtauhonig
  286. Honigtöpfe
  287. Honigverunglimpfung (Durch industrienahe Testmagazine und staatliche Ernährungsberatung)
  288. Honigwabenstücke
  289. Hünglercharakter
  290. Hunangsfall (Honigtau, welcher vom Laub der Esche Yggdrasil herabtropft)
  291. Hügellandklima
  292. Idealismus
  293. Imker ( Von den Imkern heißt es: Ja, die haben zu jeder Zeit den herrlichen Honig, der sie vor vielen Krankheiten schützt, und durch die vielen Bienenstiche sind sie auch gegen Rheuma gefeit.)
  294. Imkerblut (Angeborenes Talent zum Bienenzüchter)
  295. Imkerfragen
  296. Imkerschaft (organisiert)
  297. Imkersmann (Braver, arbeitsamer Landmann mit viel handwerklichem Geschick und Sinn für die Tier- und Pflanzenwelt)
  298. Immen
  299. Immen und Emsen (Bienen und Ameisen)
  300. Immengut (Honig und Pollen der fleissigen Immen)
  301. Innengut (Honig und Pollen in der Beute)
  302. Innensitzenmüssen (Innensitzenmüssen schadet den Bienen im Winter nicht, im Gegenteil, es schont die Bienensubstanz)
  303. In Ruhe lassen (Betriebsweise)
  304. Italienerkultus (Gelb-goldene Italiener-Königinnen waren vor 1870 in Deutschland heiß begehrt und teuer gehandelt zu 10 Talern das Stück, und von DZIERZON geliefert).
  305. Jungweisel
  306. Kaltlufteinbruch
  307. Kaltlufttal
  308. Kämpfernatur (Der Imker braucht die Kämpfernatur)
  309. Kapitalvolk
  310. Kärntner Bauernkasten
  311. Kastenimkerei
  312. Kastensysteme
  313. Kätzchenbaum (Weiden, Hasel, Erle, Birke - unterm blühenden summenden Kätzchenbaum)
  314. Kittharzgardinen
  315. Kleingebilde
  316. Kleinimker
  317. Kleinstableger
  318. Kleinstwaben
  319. Knallvolle Kiste (Zustandsbeschreibung wie ein Bienenvölker bei der Honigraumfreigabe beschaffen sein sollte, nämlich gut mit Bienen bestückt)
  320. Kolumbusstock (siehe auch "Ei-Beute", Beute ohne Ecken)
  321. Königinnenzüchter
  322. königliche Zellen
  323. Körbe der Vorfahren
  324. Körmeister
  325. Korbimker
  326. Korbvölker
  327. Kostbarstes Lebenselixier Honig
  328. Kraftvolk
  329. Krüppelvolk
  330. Krankheitsabwehrkräfte des Honigs
  331. Kuhbauernwirtschaft (eng verbunden mit der Bienenwirtschaft)
  332. Kulissenaufstellung vermeiden (mehrere Wanderstände nebeneinander in gleicher Flugrichtung)
  333. Kümmerling
  334. Längsbau
  335. Längsfaserholz (z.Bsp. bei dem Bau der Schiffer-Tree Beute)
  336. Lärmschlagen (Seit alters her wird das Besitzrecht an einem Schwarm durch sogenanntes Lärmschlagen mit Trommeln, Pfannen, Töpfen, Trompeten und Schusswaffen proklamiert.)
  337. launischer April
  338. Lebensgesetz des Biens
  339. lebensspendende Frühjahrssonne
  340. Lebensvorgänge im Bienenvolk
  341. lederbraun
  342. Legegeschäft
  343. Leibimmen
  344. Leitwachs
  345. Liebhaberimker
  346. Linienmutter
  347. Lievimmen
  348. Löwenkäfig (Poetische Bezeichnung eines Bienenkastens mit stechlustigen Bienen)
  349. Luftschächte in der Wintertraube
  350. Luxusbeute (mit Warmwassertränke und elektrischer Heizung)
  351. Magazinbetriebsweise
  352. Mangelzustände
  353. Mantelbienen, wie Dachschindeln gestaffelt
  354. Massenersaufen der Bienen
  355. Märzarbeiten
  356. März hält Maß (zarte Vorahnung des kommenden Sommers)
  357. Meinungen (ändern sich im Imkereiwesen nicht, sondern sterben lediglich aus)
  358. Meisterwort
  359. Meliteion (Aus Wasser und Honig bereiteter Trank der alten Griechen)
  360. Missjahre
  361. Moor-Ring (Man stellt einen Bienenkorb auf einen Moor-Ring, den man mit Kuhdung auf dem Standbrett anklebt.
  362. Muttervolk (So bezeichnet man das Volk, das einen Schwarm abgegeben hat.)
  363. Nachkömmlinge
  364. Nachkriegsimker (Der Nachkriegsimker war zunächst konfrontiert mit verlotterten, verwahrlosten und vernachlässigten Bienenständen; die Bienen aber wiesen eine größere Urwüchsigkeit auf.)
  365. Nachsommerpflege
  366. Nachzucht
  367. Nachzuchtmütter
  368. Nährbienen
  369. Nährvolk
  370. Naturbautrieb
  371. Naturgemeinschaft
  372. Naturgemäße Behausung
  373. Naturhülle im lebenden Baum
  374. Naturpollen-Tracht
  375. Naturtränke (windstill und besonnt)
  376. Nektarreiche Blumen (Klee)
  377. Nektarspeicherraum
  378. Nektarspendende Pflanzen
  379. Nicht bienengemäße Maßnahmen
  380. Niederungsklima
  381. Niedrige Dickwaben (Vorteil: weniger Pollen in den Honigwaben, geringeres Gewicht und besserer Wärmehaushalt)
  382. Oberdecke der Beute (Innendeckel)
  383. Obereingang
  384. Oberlader
  385. Orientierungssinn
  386. Originalköniginnen
  387. Paarungserfolg
  388. Paarungsverhalten
  389. Paarungszeit
  390. Parthenogenesis
  391. Peitschenstielgestalt
  392. PESCHETZ HANS (Urzüchter der Carnica im Ennstal, verdrängte die heimische Salzburger Dunkle Biene)
  393. Pionierarbeit (neuer Bienenstandort)
  394. Plauderstündchen (im Bienenhaus)
  395. Pollengürtel
  396. Pollenlieferanten im April (Weide, Pappel, Taubnessel, Ahorn, Kirsche, Löwenzahn, Apfel, Raps)
  397. Pollenspendende Pflanzen
  398. Pollentisch ("Die Natur deckt den Pollentisch im März".)
  399. Pollentrachtkurve
  400. Pollenvorräte (werden nahe an die Brutflächen getragen)
  401. Pollenzuckerteigstöpsel
  402. Pollination (Bestäubung )
  403. Praktiker
  404. Praxis-Anleitung
  405. Produktionsintegrierter Naturschutz (Die Bienenhaltung ist klassisches Beispiel für produktionsintegrierten Naturschutz)
  406. Propolisspendende Bäume
  407. Prunksucht (Die Prunksucht der Herrscher lies den Bedarf an Honig und Wachs enorm ansteigen)
  408. Punktaugen (Die drei Stirnaugen der Biene)
  409. Pythagoras (Er behauptete, es lediglich dem Genuss des Honigs zu verdanken, ein Lebensalter von 90 Jahren erreicht zuhaben; denn ohne den Gebrauch von Honig wäre er wohl 40 Jahre früher gestorben. BESSLER: Geschichte der Bienenzucht. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte. 1978 Vaduz/Liechtenstein.)
    Ein antiquarisches altes Buch (Reprint) über Bienenzucht mit filigran ausgeschmücktem Buchdeckel.

    Aus Imker Oswalds Bienenbuch-Bibliothek: J.G. Beßler: Geschichte der Bienenzucht. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte von J.G. Beßler, Reallehrer in Ludwigsburg. Topos Verlag AG Vaduz/LKiechtenstein 1978 (unveränderter Neudruck der Ausgabe Ludwigsburg 1885) ISBN-3-289-00173-3. Foto: bio-honig.com

  410. Querbau
  411. Randbienen (müssen immer Verbindung zu Futterquelle haben)
  412. Randbienenschicht
  413. Randbiotope (Refugien für Bienen)
  414. Randwaben
  415. Raubbau
  416. Raubwirtschaft
  417. Rauchgeruch
  418. Rauchtopf
  419. Raum geben (den Bienen einen Honigraum geben, um dem Verhonigen des Brutnestes vorzubeugen)
  420. Rähmchenoberleiste
  421. Reduzierung der Lebenserwartung der Winterbienen
  422. Reinbegattung
  423. Reinpaarungschance
  424. Reisefutter
  425. Reizfütterung
  426. Reizwirkung
  427. Rentabilitätsproblem (wegen Flugbienenverlusten durch Agrarpestizide)
  428. Reservemagazine
  429. Reservevolk
  430. Rhythmus der Natur
  431. Richtwachs
  432. Riechvermögen der Biene (wunderbar fein)
  433. Ringsherumstock (Mobilbeute)
  434. Rivalinnen (in den Zellen)
  435. Rückgewinnung der Gesundheit durch Honig
  436. Rückstrahlende Wärmewirkung  (durch poröse Beschaffenheit des Beutenmaterials)
  437. Säftestrom im Kambium
  438. Salweidenhonig (speichern die Bienen in dicken Kränzen im Monat März)
  439. Salzburger Biene (Dunkle Biene, aggressiv)
  440. Sammelfleiß
  441. Sammelwut
  442. Sandgrube
  443. Sattelzeichen
  444. Schaffensfreude (Voraussetzung für die Eignung als Imker)
  445. Schaffenskraft (Voraussetzung für die Eignung als Berufsimker)
  446. Schattenoase
  447. Schattenspender (Laubbäume)
  448. Schicht-Altholz-Gestrüppwall mit Wild-Brombeer-Bepflanzung
  449. Schlagkräftige Trachtvölker
  450. Schmetterlingsparadies
  451. Schönheitszucht (Züchtung von Bienenköniginnen ausschließlich nach dem Aussehen)
  452. Schopf und Bart der Biene
  453. Schotterhügel
  454. Schrankartige Einstellplätze (Eine windgeschützte Aufstellungsform von nach vorne offenen Freiständern )
  455. Schränkchen-Imkerei
  456. Schützlinge (unsere kleinen Bienlein)
  457. Schutzwand (gegen Wind neben der Tränke))
  458. Schwarmakt
  459. Schwarmangst (Angst des Anfängers vor dem Schwärmen; "Ein richtiger Imker hat keine Angst vor der überquellenden Kraft, denn er kann sie lenken und zu seinem Nutzen leiten.")
  460. Schwarmansatzstelle
  461. Schwarmbäume
  462. Schwarmbienenzucht (Eine alte Form der Bienenzucht, bei der die Vermehrung ausschließlich über Schwärme stattfindet)
  463. Schwarmdrang
  464. Schwarmeinschlagen
  465. Schwarmfaulheit
  466. Schwarmlust
  467. Schwarmneigung
  468. Schwarmtaumel ("Man gönne den Bienen die Freuden des Schwarmtaumels." ZANDER)
  469. Schwarmträgheit
  470. schwertragende Trachtbienen
  471. Sinnend in der Hütte sitzend
  472. Sonnenglut (kann bei der Aufstellung von Bienenvölkern von Nachteil sein)
  473. Sonnenkinder
  474. Sommerträgheit (nachteilig; Völker zu stark und Tracht zu wenig)
  475. Sommervolk (der Übergang vom Wintervolk zum Sommervolk ist ein Meisterstück der Imkerei)
  476. Spassimker (Bienenhalter ohne Plan, aber mit dem Ziel, Spass zu haben, oft zum Leidwesen der Bienen und Imkernachbarn)
  477. Spechtschnabel (Amulett gegen Bienenstiche, welches in alter Zeit vom Landvolk getragen wurde)
  478. Stabile Luftsäule
  479. Staket (Stange zwischen zwei Pflanzen als Stütze und provisorischen Schutz)
  480. Stammland (eines Bienenstammes)
  481. Stammnummer
  482. Standbesuch
  483. Standortwahl
  484. Standschau
  485. Standsichtung
  486. Standumweiselung
  487. Standveredelung
  488. Standvolk
  489. Stapelfähigkeit (Magazinbeuten)
  490. Stapelraum (für Leerzargen)
  491. stechlustig
  492. Stereo-Riechvermögen der Bienen
  493. Sterile Atmosphäre
  494. Sterzeln (Fächeln und Sterzeln ist ein Kennzeichen, dass der eingezogene Schwarm eine Königin aufweist.)
  495. Stockheizung (elektrisch)
  496. Stockmutter
  497. Strauchblüte (z.Bsp. Schlehenblüte)
  498. Stressfaktoren (führen zum Zusammenbruch des Bienenvolkes)
  499. Sonnenzugewandt
  500. Spätbrüter
  501. Spättrachtimker (z.Bsp. Heidjer)
  502. Spätzuchten
  503. Talklima
  504. Tauglichkeit
  505. Tauhonig (Waldhonig)
  506. Tiefwinterszeit
  507. Thermoschied
  508. Totale Freiaufstellung (Freiaufstellung der Bienenbeuten ohne Schutzhäuschen oder Wind- bzw. Regenschutz)
  509. Totholzelemente
  510. Trachtausnutzung
  511. Trachtgegend
  512. Trachtmeldung
  513. Trachtschluss (Heute aufgrund von staatlichen Bodenbegrünungsprogrammen leider nicht mehr feststellbar)
  514. Trachtsegen
  515. Traube
  516. Traum in den Knospen (charakteristisch für den Monat März)
  517. Tränkedressur
  518. Tränkgefäß
  519. Tränktrögchen
  520. Tränkwanne (von Bienen belagert)
  521. Tugenden des Bienenvolkes: Fleiß, Sparsamkeit, Einigkeit (Verwirklicht und versinnbildlicht im Bild des Bienenkorbes)
  522. Überwärmung des Bienenvolkes im Winter
  523. Umweiselungsmutter
  524. Ungezeichnete (Königinnen)
  525. Unheil durch Agrartoxine (Pestizide machen Bienen anfällig für Varroa)
  526. Unheil durch Störung
  527. Unsachliche Berichterstattung
  528. Urlandschaft
  529. Urmutter
  530. Urverhalten der angestammten Biene
  531. Urvolk
  532. Urweisheit der Bienen
  533. urwüchsig (Die Bienenvölker müssen wieder urwüchsiger werden.)
  534. Urzeiten
  535. Urzüchter
  536. Varroavorbeugung (durch jährliche Jungvolkbildung)
  537. Vatervölker
  538. Verbrausen (Bei einer Bienenwanderung besteht die Gefahr des Verbrausens. Wenn der Sauerstoffgehalt zu gering wird und die Temperatur zu hoch -meist bei fehlendem Wandergitter-, fangen die Bienen verzweifelt an kollektiv zu Fächeln, was aber weitere Wärme erzeugt und zu noch stärkerem Fächeln führt, das in ein Brausen übergeht. Solche Völker müssen sofort mit kaltem Wasser besprengt werden zur Kühlung, sonst besteht die Gefahr des Verbrausens, wenn da Volk durch Sauerstoffmangel und Hitzeschock eingeht.)
  539. Vereinigungsmittel (z.Bsp. Melissengeist nach OSWALD)
  540. Verengen der Völker (Anpassung des Brutraumes)
  541. Vererbungskraft
  542. Vererbungslehre
  543. verirrte Königinnen
  544. verkühlte Brut
  545. verkühlte Königin
  546. verkünstelte Königinnenaufzucht (führt zu geschädigten Königinnen)
  547. Verlangsamung der Futteraufnahme (bei Futtergeschirren erwünscht)
  548. Vermehrungsbetrieb
  549. Vermehrungsarten
  550. Verschleiß durch angeheiztes Brutgeschäft
  551. Verstummen der Klagelieder
  552. verflogene Mutter
  553. Völker auf der Weide (Im Gegensatz zu Völker im Bienenhaus)
  554. Völkerzusammenbruch
  555. Volkscharakter
  556. Volksschwächung (durch Herbizide, Insektizide, Fungizide, Rotierende Agrartechnik, Lebensraumvernichtung und Biotopvernichtung)
  557. Volkssport Imkerei
  558. volksstark
  559. Vorfrühling (Zeit zum lauschen, staunen, hoffen und träumen)
  560. Vorfrühlingskonzert (das Summen der Honigbienen und Hummeln
  561. Vorratsbildung
  562. Vorsommertracht
  563. Wabe (kommt von "weben")
  564. Wabengasse
  565. Wachspomade (Zur Bezwingung widerspenstiger Frisur oder Barttracht)
  566. Wachs- und Honigmarkt (im antiken Rom ein wichtiger Markt für die Verwendung im Tempel-Ritus )
  567. Wachs-Wabenkörper als Stützgerüst
  568. Wachtbienen
  569. Waldbienenzucht in lebenden Bäumen
  570. Wächterraum
  571. Waldbach (plätschert)
  572. Waldbaum
  573. Waldbeuten in lebenden Bäumen (Waldbienenzucht oder wilde Bienenzucht)
  574. Waldgott (Priapus)
  575. Waldklima (feucht und kühl
  576. Waldstand
  577. Waldmoos
  578. Waldwiese
  579. Wanderstand
  580. Wanderwagen
  581. Wärme-Gemeinschaft.
  582. Wärmesitz (Der Wärmesitz der Bienen ist in Kugelform)
  583. warmhaltige Wände als Hülle
  584. Warm- und Kalt-Zonen im Gelände
  585. Wasserholer (an Moos und Tümpel)
  586. Wegwandern
  587. wehrmachtsgrau (Bienen)
  588. Weinbauklima
  589. Weiselbecher
  590. Weiselkäfig
  591. Weiselnäpfchen
  592. Weiselstand (Bienenstand, an dem Königinnen vermehrt oder gezüchtet werden)
  593. Weiselzellen
  594. Weiselzucht
  595. Weiser (Bienenkönig*in)
  596. Weiter Sitz (In großräumigen Beuten sitzen die Bienen oft im Winter weit, in schmalen Beuten eng.)
  597. Wettersturz
  598. Wetterwendische Frühjahrszeit
  599. Widerstandskraft
  600. Wiesengrund
  601. Wilde Bienenzucht (Waldbienenzucht)
  602. Wilde Weide (Extensive, kräuterreiche Schafweide)
  603. Wildheit der Jungköniginnen (Nachschwärme sind aufgrund der Wildheit der Jungköniginnen schwer zu fangen und schwer zu halten).
  604. Wildkräuterstreifen
  605. Wildpflanzenidyll
  606. Wildrosen-Brombeer-Heckengesellschaften (Bienenschutzhecken)
  607. Willenskraft (Voraussetzung für den Beruf des Imkers)
  608. windig und waldlos (bienenwidrige Aufstellung)
  609. Windstiller Wald
  610. Windverhältnisse
  611. Winter-Selbstversorgung
  612. winterstarke Völker
  613. Wintertraube
  614. Wintervolk (der Übergang vom Sommervolk zum Wintervolk ist ein Meisterstück der Imkerei)
  615. Winterzehrung
  616. Wirtschaftsbienenstand
  617. Witterungsrückschläge (machen oft Begattung der Königinnen unmöglich)
  618. Wohnungssysteme
  619. Wolkenkratzerbeute (4 Magazine mit 4 Königinnen und 4 Honigräumen übereinander)
  620. Wolkenkratzerdoppelbeute (WDB eine Doppelbeute mit 4 Etagen und 8 Königinnen und 8 Honigräumen)
  621. Wunder des Wabenbaues
  622. Zahme Bienenzucht (Gartenbienenzucht)
  623. Zehrweg
  624. Zeidelaxt
  625. Zeidelweide (Eine Zeidelweide umfasste 60 Bienenbäume)
  626. Zellboden
  627. Zellfeuchtigkeit
  628. Zellmündung
  629. Zellreihenrichtung
  630. Zellstellung ("Das Gros aller Waben weist schräge Zellstellung auf " HUBBE)
  631. Zentralwabe
  632. Zersplitterung
  633. Zuchtarbeit
  634. Zuchtauslese
  635. Zuchtbuch
  636. Zuchtbuchführung
  637. Zuchterfolg
  638. Zuchtideal
  639. Zuchtfolgen (wieviel)
  640. Zuchtgrundsätze
  641. Zuchtkarte
  642. Zuchtlinie
  643. Zuchtname
  644. Zuchtort
  645. Zuchtserien
  646. Zuchtrasse
  647. Zuchtstamm
  648. Zuchtstimmung
  649. Zuchtstoff
  650. Zuchtverfahren
  651. Zuchtvolk
  652. Zuchtzeit
  653. Zuchtzweck
  654. züchterisches Durcheinander
  655. Züchterlaufbahn
  656. Züchtungsversuche
  657. Zukunftsbiene
  658. Zusammengehörigkeitsgefühl (zwischen Königin und Arbeitsbienen)
  659. Zwergmaß
  660. Zwergvolk (Kümmerer)
  661. Zwillingssockel (Beutenbank für jeweils 2 Völker oder einem Volk und  einem Ableger)
  662. Zwölfrahmige Beute (Dadant)
  663. ---Ende---

 

Ein über hundert Jahre altes Bienenbuch mit einem künstlerisch gestaltetem Buchdeckel.

Dr. Lampe's Bienenzucht. Populäres Handbuch der Anatomie, Zucht, Pflege und sämtlicher Krankheiten der Bienen, sowie ein ausführliches Nachschlagewerk aller die Imkerei betreffenden Verrichtungen. *** Mit 69 Illustrationen und zwei zerlegbaren Modellen von Drohne und Königin. E.P: Berger Verlag, Leipzig. Imker Oswalds Bienenzucht-Bibliothek, bio-honig.com

 

7 Redewendungen und Poesie der Imkerei und Bienenzucht

Zuletzt bearbeitet am 21.04.2022
  1. Behaglich und gemütlich begrüßen die Bienen ihren Bienenvater am Bienenstand.
  2. Mailüfte, die Blumen umfächelnd;
  3. Die Natur legt ihr hochzeitliches Kleid an.
  4. Bienenhonig ist fast eine komplette Apotheke (Dr. Friedegard Schaper)
  5. Wir Imker stehen mit am Schalthebel der Welt (Dr. Pieterek)
  6. In Wäldern und Hainen, geschützt und eingebettet in eine bienenfreundliche Umwelt, ein echtes Bienenweideland.
  7. Imkerei in stiller, freudvoller Beschaulichkeit.
  8. An der besten Bienenweide wohnen die klügsten Imker.
  9. Der Prahler hat oft weniger als der Schweiger.
  10. Früher war die Imkerei als Beruf ein geachteter Stand.

 

 

Hoch lebe die Honigbiene!

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