
Wo der Mensch in der Bienenpoesie und Naturlyrik in der Sprache dem leisen Walten der Natur lauscht, da wird sein Herz stiller, sein Blick weiter und seine Seele empfänglich für jene heitere Harmonie, die im Getriebe des Alltags so leicht verloren geht.



Das folgende Gedicht handelt von einem Lob auf die Sanftmütigkeit der Carnica Biene ((Apis mellifera carnica). Die Carnica Biene ist eine Unterart der Honigbiene, die ursprünglich südlich der Alpen beheimatet war, und die ab den 1950 Jahren graduell die etwas wildere einheimische deutsche Dunkle Biene (Apis mellifica mellifica) durch Verdrängungszucht ersetzte.


1.
Man kann ohne Liebe Bäume fällen, Ziegel brennen, Eisen hämmern,
mit Menschen aber
kann man nicht ohne Liebe umgehen,
ebenso wie man mit Bienen nicht ohne Behutsamkeit umgehen kann.
(Leo Tolstoi)








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