Deutsches Bienenwachs von Honigwaben, 100g, Bienenhaltung im Isar-Hügelland zur Herstellung Salben, Wachstücher (Lebensmittel-Qualität)

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Tipp zur Verwendung von Bienenwachs zum Polieren

Je härter ein Wachs ist, desto besseren Glanz entwickelt es beim Polieren, und um so besser ist die Verarbeitung. Bei unserem Bienenwachs von Honigwaben handelt es sich um ein Entdeckelungswachs. Dieses ist im kalten Zustand ein wenig härter als  Wachs aus Brutwaben, und eignet sich daher hervorragend für den Zweck der Lederpflege. Man muss aber unterscheiden zwischen Lederöl (mit etwas Bienenwachs), das gegen das Sprödewerden von Leder, z.Bsp bei Zaumzeug und Sätteln Anwedung findet, und dem Polieren von glattem Leder, zum Beispiel von Leder-Gürteln oder Schuhen. Das Entdeckelungswachs ist auf jeden Fall für Beides bestens geeignet.

TIPP: Tragen Sie das Bienenwachs kalt in einer feinen Schicht auf, so wie man mit einem Radiergummi radiert, aber nicht zu dick. Polieren Sie dann das Holz, Leder, Eisen etc. kreisend mit beiden Händen mit einem Tuch aus 100% Natur-Leinen. Das reine Naturleinen liefert die besten Ergebnisse. Ein solches Poliertuch (Küchentuch) aus 100% Leinen ist erhältlich für 15€ im Manufactum Onlineshop, dem Warenhaus der guten Dinge:  https://www.manufactum.de/kuechenhandtuch-leinen-p1456165/?a=27888

Prüfbericht

Analytik von Bienenwachs

Probe Nr. 19-011846-01 / Untersuchung vom 23.01.2019 bis 04.02.2019
Untersuchungs-Ergebnisse für Deutsches Bienenwachs von Honigwaben aus regionaler Bienenhaltung im Isar-Donau-Hügelland, angeboten hier im Onlineshop:
Keine Pflanzenschutzmittel (Pestizide) nachweisbar!

Fazit: Dieses außergewöhnlich reine und natürliche Bienenwachs von Honigwaben (Entdeckelungswachs) wird empfohlen zur Anwendung im Lebensmittelbereich, wie zum Beispiel der Herstellung von Wachstüchern, zum Einsatz in Bäckereien (als Trennmittel auf Backblechen), zur Herstellung von Wachs-Anfangsstreifen für die Bienenhaltung, zur Herstellung von reinen Bienenwachskerzen, und auch zum Basteln in Kindergärten etc.

Kommentar: Dieses rein regionale Bienenwachs wurde in einer sehr umfassenden Analyse auf Pestizid-Rückstände getestet (Labor-Analyse für 1000€) und für außerordentlich rein befunden, was sich auf die Tatsache begründet, dass es von einem einzigen Imker stammt, der seit 30 Jahren keinen Zukauf von Fremd-Wachs mehr tätigte, und eine Trennung zwischen Wachs aus Brut- und Honigraum praktiziert. Außerdem handelt es sich um reines Entdeckelungswachs, welches nur eine sehr kurze Verweildauer im Bienenvolk hatte. Deshalb konnten sich auch keine Pestizid-Rückstände aus der Umwelt anreichern.

Wie man echtes Bienenwachs von Verfälschtem einfach unterscheiden kann

Echtes, unverfälschtes Bienenwachs oxidiert mit der Zeit, vor allem an der kühleren Luft, das heißt, dass die Oberfläche des Wachses beschlägt, bzw. eine weiße Oxidationsschicht bekommt, die sich aber mit einem Tuch leicht wieder abwischen läßt. Dies ist das erste entscheidende Charakteristikum.

Das zweite Merkmal, an dem man echtes Bienenwachs erkennt, ist der Duft. Echtes Bienenwachs verliert an der Oberfläche mit der Zeit den Duft. Das bedeutet, dass wenn man an der Oberfläche riecht, zunächst der Duft kaum warhnehmbar ist. Erst wenn am Wachs gerieben wird, oder es verarbeitet wird, verströmt das Wachs seinen dezenten, angenehmen und edlen Duft.

Kundenfragen und Antworten

Was ist Entdeckelungs-Bienenwachs von Honigwaben?

Endeckelungswachs ist das Bienenwachs, mit dem die lieben Bienen die Honigzellen der Honigwaben verschließen. Es stammt aus der schönsten Jahreszeit des Bienenjahres, von April bis Juli. Daher ist es auch immer sehr frisches, sauberes Wachs, da dafür die Bienen kein Altwabenwachs verwenden, sondern nur neu erzeugtes Wachs. Dadurch können sich bei entsprechender naturnaher Völkerführung auch keine unerwünschten Stoffe darin. Es kommt ja auch nur mit Honig in Berührung, ist nur relativ kurz im Bienenvolk. Häufig riecht es daher nach der Honigsorte, mit der es in Berührung kam.

Gereinigtes Wachs oder ungereinigtes Wachs

Heute kam folgende Frage zu den Bienenwachs-Stücken zu 100g:

Hallo,
ich habe eine Frage, ist dieses Wachs schon gereinigt?
Sorry, ist vielleicht eine blöde Frage, aber ich wollte sicher gehen 🙂
Freue mich auf Ihre Antwort
Herzliche Grüße

Hier die Antwort von Imkermeister H.G. Oswald:
Ja, in der Tat, das Bienenwachs ist sogar drei mal gereinigt.
Einmal wurde es geklärt und in Blöcke gegossen.
Dann wurden die Blöcke zerteilt und ein zweites Mal geklärt und in Barren gegossen.
Danach wurden die Barren mechanisch mit dem Stockmeissel bearbeitet und durch Abziehen gereinigt.

Für weiter gehende Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Beste Grüße,
Hans Georg Oswald (Imkermeister)
bio-honig.com

Wie viel Wachs pro Wachstuch? / Wie viel Wachs für Bienenwachstücher?

Weitere FRAGE einer Kundin:
Hallo, wie viel kleinere Wachstücher (ca. 30 x 30 cm) kann ich mit einem Würfel Ihres Bienenwachses herstellen? Vielen Dank und Gruß K.J.

ANTWORT von Imker Hans:
Von einem Würfel unseres regionalen Bienenwachses kann man ca. sechs bis sieben Wachstücher mittlerer Größe (30 cm x 30 cm) herstellen.

Frage wegen weißlichem Belag auf dem Wachs

FRAGE:    Ich habe eine Frage zu Ihrem Bienenwachs. Mir ist aufgefallen, dass das Bienenwachs nach einer Weile wie eine Art weißlich, samtige, „bemehlte“ Oberfläche bekommen hat. Was hat es damit auf sich?
Freue mich über eine kurze Antwort.

ANTWORT:  Bei kühleren Temperaturen -aber auch einfach nach Ablauf einer gewissen Zeit- oxidiert Bienenwachs an der Luft, das heißt es bekommt einen feinen weißen Belag.
Diesen Belag, den man in Fachkreisen „Wachs-Schimmel“ nennt, aber kein „Schimmel“ ist, kann man ganz einfach entfernen, wenn man mit einem Fön etwas heiße Luft kurz darüber streichen läßt.
Der weiße Belag löst sich dadurch vollkommen auf.
Alternativ kann man auch das Wachs kurz in die Sonne oder auf in die Nähe eines offenen Kaminfeuers halten.
Auch dadurch verschwindet der „Wachs-Schimmel“ völlig.

Klebende Eigenschaft des Wachses, Geschmeidigkeit

FRAGE: Das helle Bienenwachs ist etwas „spröde“ zum Vergleich mit dunklem Bienenwachs. Liegt das daran, dass es ein zugekauftes Wachs ist oder sind das natürliche Schwankungen?

ANTWORT: Die Klebrigkeit und Geschmeidigkeit bekommt das Bienenwachs durch eingelagerten Honig, Pollen und Propolis.
Die wichtigsten klebrigen Substanzen sind der sogenannte „Pollenkitt“, der von der Pollenhülle stammt, und die Balsame aus dem Propolis.
Da die Bienen die Pollenkränze und Pollenbretter unmittelbar um die Brut herum anordnen, enthält älteres Bienenwachs von Brutwaben mehr Pollenkitt als sehr helles Wachs von Honigwaben, in welche nur wenig Pollen eingelagert wird.
Im Fall von kühlen Umgebungs-Temperaturen und sehr hellem Wachs kann es für die Hersteller von Wachstüchern sinnvoll sein, das Wachs durch Zugabe einer geringen Menge von kaltgepresstem Leinöl etwas geschmeidiger zu machen.
Leinöl wird auch regional angebaut und kommt als Blühpflanze auch den Bienen zu gute.
Allerdings verschiebt sich dann das Aroma in Richtung Leinöl.

Schäumendes, brutzelndes Wachs

FRAGE: Beim Einbügeln hat das Wachs regelrecht „gebrutzelt“ bzw geschäumt, als ob Wasser verdampft. Was war der Grund?

ANTWORT: Wenn Wachs brutzelt oder schäumt, dann könnte dies ein Indiz sein, dass das Wachs zu stark vom Bügeleisen erhitzt wurde.
Oder das Wachs enthält kleine Einschlüsse von Wasser.
Zwar schmelzen wir unsere Honigwaben ausschließlich im Sonnen-Wachs-Schmelzer ohne Wasser,
aber vor dem Verkauf werden die ganzen Barren noch einmal im Wasserbad in destilliertem Wasser in Form geschmolzen.
Dadurch kann in feine Risse in den Wachs-Barren destilliertes Wasser gelangen.
Dies würde den Wasserdampf beim Herstellen der Wachstücher erklären.

Vorsicht

Wachs niemals über den Rauchpunkt hinaus erhitzen, da Wachs sonst sich entzünden kann (Der Schmelzpunkt von Bienenwachs liegt bei 63° Celsius. Deshalb genügen 80° Celsius zum Erhitzen vollauf.

Wann ist die beste Zeit, um geschmeidiges Wachs zu bekommen?

ANTWORT: Diesen Sommer habe ich wieder fleißig Honigwaben im Sonnen-Wachs-Schmelzer geschmolzen und einen kleinen eigenen Biokreis-Wachs-Vorrat bekommen, den ich in Kürze anbieten kann.
Ich muss es nur noch in Stück brechen.
Wenn Sie wollen, kann ich Sie für das spezielle Wachs vormerken, und Ihnen per E-Mail oder Telefon Bescheid geben. Falls Interesse besteht, bitte ich um kurze Nachricht.

Beste Grüße,

Hans Georg Oswald (Imkermeister)

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    Sehr gute Qualität, ordentlich verpackt.

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    Sehr gute Qualität, vielen Dank!

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    Top!

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    Sehr gutes Produkt.

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Kundenfragen

Ich möchte gerne die von mir aus verschiedenen Materialien gefertigten Objekte im Anschluss versiegeln. Nun bin ich auf Ihr Bienenwachs gestoßen. Kann man es dafür verwenden? Ich hoffe, dass Sie mir weiterhelfen können! Identität bekannt, unterliegt aber der Privatsphäre gefragt am 17. Februar 2024

Hallo,
Fast alle Objekte lassen sich perfekt mit Bienenwachs versiegeln.
Wichtig dabei ist nur, den richtigen Polierlappen zu haben, welcher nicht fusseln sollte.
Optimal wäre ein Geschirrtuch aus Leinen. (https://www.leinenfabrik.de/kueche/geschirrtuecher/298/geschirrtuch-leinenfabrik?number=)
Dabei würde man so vorgehen:
- Mit dem Bienenwachswürfel fährt man leicht über die zu polierenden Oberflächen, so dass eine dünne Bienenwachsschicht flächig leicht die ganze Oberfläche des Objekts bedeckt.
- Dann poliert man kreisend alle Oberflächen, Ecken und Vertiefungen mit dem Leinen-Geschirrtuch, bis eine hochglänzende Oberfläche sich gebildet hat.
So lassen sich fast alle Materialen mit natürlichem Bienenwachs polieren, Eisen, Email, Zinn, Holz, Stein, Leder, Kunststoff, Gummi, und sogar Autolack.
Ich habe das Polieren mit Bienenwachs alles über Jahrzehnte lang unzählige Mal auf allen möglichen Gegenständen und Materialien selbst praktiziert, und bin begeistert von den großartigen Ergebnissen.
Viele Grüße,
und gutes Gelingen,
Hans Georg Oswald
(Imkermeister)
(bio-honig.com)

Hans Georg Oswald beantwortet am 17. Februar 2024 store manager
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