
… stellte ich mit Erstaunen fest, dass die Baumschule Baumgartner, die über 500 alte Obstsorten züchtet, sich in Sichtweite des Biohofes befindet, und auch diverse Bienenstände.

Unsere 150 Hochstamm-Apfel- und Birnbäume wurden im Jahr 2003 von uns selbst in Handarbeit auf der Bienenkräuterweide des Bienenhofes von bio-honig.com gepflanzt.
Nachdem die Bäume 2012 zum ersten Mal Äpfel getragen haben, fingen 2013 auch einzelne Birnbäume an, zu tragen.
Es handelt sich um die Sorten „Gute Graue“ und „Bayerische Weinbirne“.
Die Bayerische Weinbirne ist auch Bestandteil unseres eigenen BIO Streuobstdirektsaft in der Saftbox.
Der Apfel: Schöner von Wiltshire wurde um 1880 in der Grafschaft Wilshire gefunden, ist fein, edel und saftig.
Das Fruchtfleisch ist elfenbeinfarben und sehr saftig, der Geschmack fein gewürzt nach Zimt.
Dazu gibt es eine kleine persönliche Geschichte: Als ich 1993 meine Ausbildung zum Landwirtschaftsgehilfen am Maierhof Neukirchen (Demeter) absolvierte, arbeitete ich auch in der dort befindlichen Streuobstwiese mit ca. 80 Sorten. Ich fragte den Betriebsleiter Engelhard Troll, welche Sorte seine Lieblingssorte sei. Er antwortete, es wäre Wiltshire. Als ich dann 2003 eine eigenes Streuobst für unsere Bienen pflanzte, erinnerte ich mich daran, und pflanzte ca. 20 Wiltshire-Hochstammbäume in Erinnerung an meine Lehrzeit auf dem Demeter-Milchviehbetrieb Maierhof Neukirchen, nach dem Motto:
Hört auf Eure Meister, wenn Ihr etwas ernten wollt. (JB)
Nachdem wir uns entschlossen hatten, eine BIO Kelterei für die Vermostung unserer Äpfel zu beauftragen, wurden wir bei Matthias Wimmer vom Biohof Wimmer fündig.
Der Biohof ist wie wir auch Erzeugerbetrieb der TAGWERK Genossenschaft.
Nachdem ich mit meiner Fuhre Äpfel und Birnen auf dem Biohof ankam, stellte ich mit Erstaunen fest, dass die Baumschule Baumgartner, die über 500 alte Obstsorten züchtet, sich in Sichtweite des Biohofes befindet, und auch diverse Bienenstände.
Die Baumschule hat sich auf seltene alte Sorten spezialisiert, welche aus dem Kern gezogen sind, also als Sämlinge angeboten werden.
Da sich der Standort der Baumschule in relativ rauer Lage befindet, sind die Jungbäume abgehärtet. Dies ist speziell wichtig, wenn der eigene Stadort etwas rauere klimatische Bedingungen aufweist.
Viele Leute kaufen Obstbäume im Baumarkt. Ihnen ist aber nicht klar, dass diese Jungbäume in Holland herangezogen wurden, und dann in unserem niederbayerischen Klima einen Kälteschock bekommen.
Deswegen soll das Pflanzmaterial in der Jugendphase nicht zu verhätschelt worden sein. Im Wesentlichen habe ich bei der Auswahl der Sorten folgende Kriterien angelegt:
(1) Geeignet für raue Lagen (2) Trockenheitstolerant (3) Spätblühend (4) Spätreifend (5) Feuerbrandresistent (6) Starkwüchsig (7) Sämling


Für unseren Saft wurden nur handverlesene, baumgereifte Wiltshire Äpfel mit einem kleinen Birnenanteil verwendet. Dadurch wurde der Saft wunderbar süss und wohlbekömmlich.
Gepresst wurden die Äpfel in unserem Auftrag vom Biohof Wimmer in Rockern, siehe Bild.
Die Anschaffung einer eigenen Saftpresse lohnt sich für uns nicht, deswegen sind wir froh, dass es vorausschauend denkende Leute wie auf dem Biohof Wimmer gibt, die Lohnpressen anbieten, und in deren Obstkelterei wir unsere Äpfel, Birnen und Quitten zu fruchtigen Säften pressen und in Glasflaschen abfüllen lassen können, in ökologischer Verarbeitungsqualität ( Öko-Kontrollnummer: DE-ÖKO-006)
Dieser unser sortenreine Naturschutz-Saft ist sowohl ab Hof (6 x 1 Liter Pfandkasten), als auch im Versand (3-Liter Saftbox) erhältlich.
Unser Bestelltelefon ist 08782-979577 meist erreichbar von Mo-Do 9:00-18:00 Uhr, ggf. AB.
Als Imkermeister beobachte ich jedes Frühjahr mit Freude, wie die Obstbäume in voller Blüte stehen.
Unsere Bienen sammeln in dieser Zeit den wertvollen Blütenpollen und tragen so entscheidend zur Bestäubung bei.
Aus dieser engen Verbindung von Biene und Baum entsteht nicht nur Obst, sondern auch unser aromatischer Blütenhonig.
Der Honig trägt den feinen Duft und Geschmack der Apfel-, Kirsch- und Birnenblüten in sich.
Gleichzeitig entwickeln sich aus den bestäubten Blüten die späteren Früchte, die wir im Herbst zu naturtrübem Streuobstsaft verarbeiten.
So ergibt sich ein geschlossener Kreislauf aus Blüte, Biene, Honig und Frucht. Jeder Bestandteil erzählt vom Zusammenspiel von Natur und Landwirtschaft. Für mich ist das gelebte Symbiose.
Unsere Produkte stehen für eine ganzheitliche Ernährung, die weit über Bio hinausgeht.
In der symbiotischen Landwirtschaft, wie wir sie auf bio-honig.com praktizieren, arbeiten Pflanzen, Tiere und Menschen im natürlichen Gleichgewicht zusammen.
Die Bienen übernehmen zentrale Aufgaben im Ökosystem und helfen uns dabei, gesunde Lebensmittel mit Charakter zu erzeugen.
Der (Obst-)Blütenhonig und der daraus entstehende Streuobstsaft spiegeln die Jahreszeiten, das Wetter ,das Bodenleben, und all die Wildtiere, die in der Nähe der Bienenstände von und mit den Bienen leben, wieder.
Es ist Nahrung, die nicht industriell gestaltet, sondern lebendig gewachsen ist.
Wer solche Produkte genießt, nimmt viel mehr auf als nur leere Kalorien vom Supermarkt, wo alles nach Fliesband schmeckt.
Es sind Lebensmittel, die Körper, Geist und Umwelt nähren. Das ist die Basis für eine wirklich ganzheitliche Ernährung.
Blütenhonig aus dem Isar-Hügelland und Streuobstsaft von der hofeigenen, prämierten 44-Kräuter-Bienenweide sind für mich mehr als nur Produkte – sie sind Ausdruck eines einzigart schönen Naturerlebnisses.
Alles beginnt mit dem feinen Pollenflug im Frühling und endet mit dem kräftigen Geschmack vollreifer Äpfel im Spätsommer und Herbst.
Dazwischen liegt ein stiller Dialog zwischen Biene, Baum, Boden und Kosmos.
Wir greifen dabei so wenig wie möglich ein, fördern aber gezielt natürliche Prozesse.
Die Bäume wachsen in einer ausgesprochen besonders artenreichen Streuobstwiese, die selbstverständlich und gewollt Lebensraum für Wildtiere, Wildvögel, Wildbienen, Hummeln und Wildkräuter sind. Die Bienenhaltung erfolgt naturnah, ohne künstliche Eingriffe in den Brutrhythmus.
So entsteht aus vielen kleinen Teilen ein großes Ganzes. Und genau dieses Ganze ist es, das wir in Gläser und Saftboxen füllen.








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Beim Versand von 3-Liter Saftboxen passen 6 Stück = 3 x 6 Liter in ein Paket (Versandoptimierung). Aber grundsätzlich ist jede Stückelung möglich.