
Die kollektive Intelligenz, welche die Honigbienen innehaben, schützt sie vor unweisen Entscheidungen.
Der Holunder, ein in großen weißen Dolden blühender heilkräftiger, einheimischer Beerenstrauch, hat seinen Namen von Holder/Huldra/Holle, einer Elfe aus der nordischen Mythologie, die als Wächterin oder Hüterin des Waldes fungiert.


Es ist Juni, wenn der schwarze Holunder blüht.
Seine Erscheinung markiert den Frühsommer.
Der Frühsommer fällt in Deutschland meist in den Juni.
Der Frühsommer ist auch die Zeit der Heuernte.
Auf dem Bienenhof erfolgt der erste Heuschnitt relativ spät.
Meist wird erst Mitte Juni das erste Heu gemäht.
Ein alter Holunder ist eine Zeigerpflanze für einen intakten Waldrand.
Für die Bienen ist der Holunder weniger interessant.
Obwohl die Blüten stark duften, so liefern sie offenbar keinerlei Nektar, sondern „nur“ Pollen.
Dieser wird von den Bienen in kleinen, blaßgelben Höschen eingetragen, und findet sich im Honig aus Deutschland als Einzelpollen wieder, insbesondere in späten Schleuderungen von Frühtrachthonigen.
Der Holunder gehörte zu den keltischen Häuptlingsbäumen. Für das frevelhafte Fällen der Häuptlingsbäume sah das Gesetz drakonische Strafen vor. Im frühmittelalterlichen Irland galt für das widerrechtliche Schlagen eines Haselnussstrauchs oder eines Apfelbaums die Todesstrafe. Auch unter Karl dem Großen galt im Nürnberger Reichswald die Todesstrafe für das Fällen eines Bienenbaums, wie zum Beispiel einer Linde, die von Bienen bewohnt war oder wurde. (Wolf-Dieter Storl: „Pflanzen der Kelten. Heilkunde. Pflanzenzauber. Baumkalender.“ Aarau, Schweiz 2000)
„Der Holunder sucht die Nähe des Menschen, ja, er drängt sich den Menschen regelrecht auf. Ungerufen und eigenwillig besiedelt er die stillen Ecken des Gartens oder setzt sich dicht an die Haus- oder Stallmauer. Niemals war der Holunder Strauch wie jeder andere. Er hat eine magische, manchmal richtig unheimliche Ausstrahlung, die den naturnahen Menschen früher nicht entgangen ist.“ Zitat aus Wolf-Dieter Storl: Pflanzen der Kelten.


Die zur Sommersonnenwende weiß blühenden großen Blütendolden des Holunderbusches werden im Ganzen abgeschnitten,sogleich ohne Verzögerung umgedreht in flüssigem Bierteig getunktund in einer Eisenpfanne leicht schwimmend in Schmalz frittiert.Anschließend werden die Dolden mit Staubzuckerzucker bepudertoder mit flüsigem oder verflüssigtem Blütenhonig bestrichen,dann auf einem weiß-blau verzierten großen Teller angerichtet und serviert,und anschließend noch heiß und duftend genossen.Diese Mehlspeise wird meist als Hauptgericht zu Mittag oder Nachmittags serviert.Dazu würde ein gut gekühlter Apfelperlwein oder Weißbier passen.
Vor dem trauten, romantischen Blütenstrauch soll man dreimal den Hut ziehen.
Seit alten Zeiten galt der Baum als heilig.
Seine Anmutung während seiner Blütenzeit, die den Sonnenhöchsstand markiert, ist wie eine für die Hochzeit geschmückte Braut.
Wer unter dem Hollerbusch sein Lager aufschlug, war beschützt und sicher vor Schlangen, Dämonen, Feuer und Blitzschlägen.
Holunderblütentee schützt vor Erkältung, Husten und Heiserkeit.
Wer nie tief den schweren Blütenduft eines uralten prächtigen Hollunderblütenstrauches eingeatmet, hat nicht erfahren, was Sommerglück ist.
Der Holunder, ein in großen weißen Dolden blühender heilkräftiger, einheimischer Beerenstrauch, hat seinen Namen von Holder/Huldra/Holle, einer Elfe aus der nordischen Mythologie, die als Wächterin oder Hüterin des Waldes fungiert.
Einen eigenen Holundersortenhonig liefert der Strauch zwar nicht, verzaubert aber den Bienenstand durch seinen Jasmin-artigen edlen Duft.
Er fungiert am Bienenstand als Zeigerpflanze für den Beginn des Frühsommers.
Die Kombination von Holunder und Honig ist phänomenal und einzigartig.
Im Bereich der Naturheilkunde ist der Holunder verknüpft mit der Heilung der Lunge, weil die Blütenstände den Verästelungen der Lunge ähneln.








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