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Eine Herde Schafe weidet friedlich auf einer grünen Wiese unter einem großen, alten Eichenbaum

Naturschutzgebiete im Isar-Hügelland (Teil 1)

Das Naturschutzgebiet „Ehemaliger Standortübungsplatz Landshut mit Isarleite“

Das Zweite Schwere Reiter Regiment bei Landshut

Die Geschichte dieses landschaftlichen Kleinods beginnt 1880, als für das Zweite Schwere Reiter Regiment  bei Landshut ein Exerzierplatz an den Isarhängen etabliert wurde. Dieses militärische Übungsgebiet wurde in den verschiedenen Phasen des Zwanzigsten Jahrhunderts dann immer wieder erweitert. In dem 190 Hektar großem Gebiet befanden sich unzählige Hofstellen mit altem Baumbestand, welche jedoch nicht abgerissen, sondern sich selbst überlassen wurden. Aus dem Schwere Reiter Regiment wurde in der Zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts die Panzerbrigade 24 „Niederbayern“, ein Verband der 1. Gebirgsdivision des Heeres der Bundeswehr mit Stab in Landshut (Schoch-Kaserne) und Stationierungsraum in Niederbayern. Die Brigade wurde 1994 aufgelöst. Ich selbst habe noch ein Panzermanöver auf dem ehemaligen Standortübungsplatz miterlebt und bin auch im Spähpanzer bei Höchstgeschwindigkeit in welligem Gelände ordentlich durchgeschüttelt worden. Kurz vor dem Abzug der Bundeswehr bin ich dann mit Freunden auf dem Übungsgelände mit einem alten Mercedes herumgekurvt, als dort noch kleine Miniaturdörfer aus Holz aufgestellt waren.

Orientierungstafel Naturschutzgebiet Ehemaliger Standortübungsplatz.
Naturschutzgebiet "Ehemaliger Standortübungsplatz Landshut mit Isarhangleite"
Standarte des 2. Schwere Reiter Regiments.
Zweites Schweres Reiter Regiment

Nach dem Abzug der Panzer wurde ein besonderer Reichtum an seltenen Arten entdeckt. Leider wurde zu dieser Zeit der Wert der Honigbienen für die Biodiversität nicht richtig erkannt, und die Haltung von Honigbienen wurde im Naturschutzgebiet gesetzlich verboten. Ich habe mich persönlich dafür eingesetzt, dass dieser Fehler korrigiert wird, aber leider ohne Erfolg. Die Wahrheit ist, dass zwischen den solitär lebenden Bienen und den Honigbienen keine Nahrungskonkurrenz besteht, im Gegenteil, die beiden Arten haben unterschiedliche Sammelstrategien und ergänzen sich sehr gut, so dass eine Koexistenz einen natürlichen Idealzustand darstellt. Dies sahen einzelne Solitärbienenfanatiker anders. Ein Versuch meinerseits, darüber zu reden, scheiterte an der mangelnden Gesprächsbereitschaft der Solitärbienenfanatiker. Dies stellte eine schwere Niederlage für die Biodiversität im Naturschutzgebiet dar, zumal auf den Hofstellen seit Jahrhunderten Honigbienen gehalten wurden.

Aussichtspunkt im Naturschutzgebiet.
Aussichtspunkt im Naturschutzgebiet.
Ehemaliger Panzerfahrweg.
Ehemaliger Panzerfahrweg
Eine weite Landschaft mit dichten Wäldern unter einem dramatischen, bewölkten Himmel
Ein einzelner Baum mit gelblichem Laub steht auf einem sanften Grashügel unter einem teilweise bewölkten Himmel
Apfelbäume.
Apfelbäume
Eine einzelne, leuchtend gelbe Wiesenblume mit schlankem Stiel im Detail
Eine Nahaufnahme einer rosafarbenen Kleeblüte mit grünen Blättern
Eine weite Fläche mit hohem, trockenem Gras und einigen kleinen Blumen, im Hintergrund ein Waldrand
Eine Herde Schafe weidet friedlich auf einer grünen Wiese unter einem großen, alten Eichenbaum
Ein großer, umgestürzter Baumstamm mit Ästen liegt im Wald. Im Hintergrund sind weitere Schafe zu sehen
Logo Imkerei Oswald Bienenhof in der Hallertau: Ein Bienenstock mit dem Namen Oswald Bienenhof inmitten der idyllischen Hallertau.

Danke fürs Lesen

Der Unterschrift von Hans Georg Oswald
Hans Georg Oswald
Imkermeister
Eine Cartoon-Grafik eines altmodischen Bienenstocks, um den Honigbienen herumschwirren.

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Der Imkermeister Hans Georg Oswald in seinem lieblings Hut.

Geschrieben von

Imkermeister. 1969 in Burghausen an der Salzach in Oberbayern geboren. 1990 Studium in Passau und Colorado. 1997 Gründung der ersten ökologischen Berufsimkerei Niederbayerns. 2000 Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung. 2002 Gemeinsam mit seiner Frau Ruth Aufbau des Bienenhofes im Isar-Hügelland. 2010 Prämierung für herausragende Produktqualität und Ökologische Besonderheiten des Betriebes, Nachhaltigkeit am Hof und soziale Verantwortung.
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