
Die Löwenzahnblüte ist die für die Honigbienen bedeutendste Wiesenblumen-Nektarquelle der „wilden Weide“, wie man die mittlerweile selten gewordenen extensiv von Schafen beweideten, artenreichen Wiesenbiotope auch nennen kann.
Löwenzahn-Wiesenblumen sind die schönsten Blumen des Frühjahrs, wie tausende kleine Sonnen versetzen Sie die Honigbienen in Begeisterung, und nachdenkende Menschen in Staunen.
Natürlicher Honig regt die Herztätigkeit an, normalisiert den Herz-Rhythmus, und trägt zum Aufbau des Blutfarbstoffes bei. Die Hauptaufgabe der roten Blutkörperchen besteht darin, den lebensnotwendigen Sauerstoff, der in den Lungen aufgenommen wird, durch die Blutgefäße in die Organe und Gewebe des Körpers zu transportieren.
Der Löwenzahnnektar (und Pollen) wird von den Bienen geliebt, und versetzt sie geradezu in einen Rauschzustand.
Seine Blüte schließt unmittelbar an die Schlehe an, aber es kommt auch zu Überschneidungen.
Meist wird der Löwenzahn von den Bienen in der zweiten Aprilhälfte intensiv beflogen, oft zugleich mit Schlehenblüte, Vogelkirschenblüte, Ahornblüte, Birnenblüte, Rapsblüte, Süßkirschenblüte, Apfelblüte, und Mirabellenblüte.
In einem Quadratmeter Wiesenboden leben eine Billiarde Organismen.
Eine Billiarde = 1.000.000 x 1.000.000.000 = 1.000.000.000.000.000
Nach einigen Tagen Blüten-Beflug fällt häufig auch schon der erste Schwarm und die Völker setzen massiv Weisel-Zellen (Das sind die Königinnen-Wiegen) an. Damit läutet die prächtige Löwenzahn-Blüte nicht nur die Honigernte, sondern auch die Vermehrungsphase ein.
Um überhaupt heutzutage noch Löwenzahnhonig ernten zu können, muss man sehr umsichtig mit dem Wärmehaushalt des Bienenvolkes und dem Zeit-Management, also der Beachtung der natürlichen Rhythmen im Naturhaushalt sein.
Jedes kleine Zuspätkommen kann eine Ernte unmöglich machen.
Daher sollte man für jede Löwenzahn-Pflanze dankbar sein, und deren Vernichtung oder Verderben durch Gülle, Glyphosat und Mähwerk um jeden Preis zu verhindern suchen, durch Aufklärung und Spenden an Naturschutz-Organisationen, die sich für eine ökologische Wende zum Besseren einsetzen.
Mit dem Ende vieler Bienenstände und der heimischen Bestäuber wird der Niedergang unserer Kultur besiegelt.


Nur gesunde, kräftige Bienenvölker in ausreichender Anzahl und gleichmäßiger Verteilung sind in der Lage, die Pollination der Kultur- und Wildpflanzen in Deutschland zu vollbringen, doch deren Verschwinden in der offenen Landschaft ist unumkehrbar eingeläutet.


Ob wir derzeit Pollentage haben oder ob wir Nektartage haben, das ist gut und wichtig zu wissen.
Denn darin entscheidet sich, ob Schwarmstimmung aufkommt oder etwa eher Sammelstimmung, oder beides.
Wenn die Tageshöchsttemperatur (im Schatten gemessen) zehn Tage lang unter 15° Celsius bleibt, dann sammeln die Bienen wenig Nektar. Pollen sammeln sie in der Regel jedoch schon ab 13° Celsius.
Diese zehn Pollentage führen dann langsam zu Schwarmstimmung.
Wenn jedoch die Tageshöchsttemperatur gleichmäßig 10 Tage über 15° Celsius bleibt, so entwickelt sich bei den Bienen langsam eine Sammelstimmung, und die Schwarmstimmung wird von den Bienen gedrosselt.
Es ist gut, als Imker den Bienen immer einen kleinen Schritt voraus zu sein, indem wir den nächsten Entwicklungsschritt antizipieren.
So kann ich in Ruhe agieren und brauche nicht hektisch reagieren. (Oswalds Praxisratgeber Bienenhaltung)
Die Erneuerung einer Alt-Königin in einem Wirtschaftsvolk sollte nur durch Ableger mit eigener Brut und Bienen erfolgen, um die Zukunftskönigin vor möglichen Gefahren durch Altbienen zu schützen.








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