Schaffell aus eigener Weideschafhaltung auf Kräuterweide, Braun, naturspitz, Pflanzliche (nicht waschbare) Gerbung

58,00 75,00  (-23%)

Nicht vorrätig

Lammfell (Braun)

Sehr geschmeidige Gerbung, flauschiges, weiches Fell.

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Lammfell braun

# 24  Lammfell, braun, naturspitz (ungeschoren), 96 x 55 cm, mit Fehler (siehe Abbildung), daher reduzierter Preis, Biokreis zertifiziert und regional & fair zertifiziert.

Lammfell Ursprungsland:  Bayern, Deutschland
Ursprungsort: Isar-Hügelland
Gerbungsort:  Deggendorf, Bayern, Deutschland
Gerbungsart:  Pflanzliche Gerbung (nicht waschbar)
Pflege: Das Fell regelmäßig im Freien lüften, ausschütteln, sonnen, und mit einem Holzkamm mit großen Zinken (Strähnenkamm) kämmen; Fussel mit Staubsauger absaugen.
Waschbarkeit:
 Nicht waschbar
Schafrasse: Braunes Deutsches Milchschaf x Bayerisches Waldschaf x Texel
Zertifizierung: Biokreis

Verwendungsmöglichkeiten:

  • Als Sitzunterlage für die Holzbank, Ofenbank oder Sessel
  • Als kuschelige und flauschige Auflage aufs Kopfkissen
  • Als Bett-Fell für einen warmen Rücken oder warme Füße
  • Als Baby-Fell für den Kinderwagen Bettchen oder Wiege
  • Für Camping im Freien oder Zelt im Schlafsack
  • Als Gemütlichkeit verbreitendes Wohn-Accessoir

Schafzucht und Schafhaltung auf dem Öko-Bienenhof der Familie Oswald

Anspruchslosigkeit und vielseitige Nutzungsmöglichkeiten veranlassten uns schon seit mehr als 12 Jahren, uns diese nützlichen Herdentieres anzunehmen, das uns gleichzeitig Kräuterwiesenpflege, nahrhafte Milch, wertvolles Lammfleisch, schöne Felle, Wolle, natürlichen Dünger und nette Gesellschaft bot.

Vor 150 Jahren war Deutschland das größte Wollausfuhrland der Welt und die Schafzucht der bedeutendste Teil der gesamten Tierzucht. Im Jahre 1867 gab es in Deutschland 28 Millionen Schafe. Die Globalisierung drängte die Deutsche Schafzucht immer mehr zurück. Die Hauptursache für diesen erschreckenden Schrumpfungsprozess liegt in der Industralisierung der tierischen Produktion. So wie die Biene ein Symboltier für eine nachhaltige und ökologische Landbewirtschaftung ist, so ist das Schaf das Symbol für eine nachhaltige und ökologische Tierhaltung.

Die Goldene Klaue

Der Tritt der “Goldenen Klaue” einer Schafherde stell die wirkungsvollste ökologische Bekämpfungsmaßnahme gegen Wühlmäuse und viele andere Schädlinge dar, die dem Obstbauern oft das Leben schwer machen.

Die Feldpolizei

Auf Grünland fördert der Tritt und Biss der Schafherde die Kleearten, die für die Bienen ja so wichtig sind, und drängt die Obergräser zurück. Die Folge ist Narbenverbesserung und Narbenverdichtung, also ein wertvollerer, artenreicherer und dichterer Bestand an  Leguminosen.

Der selektive Biss

Das Schaf ist wie das Reh ein Feinschmecker, der nur selektiv frisst. Die Schafherde verschmäht teilweise bestimmte wertvolle Wiesenkräuter und Wiesenrand- oder Wegekräuter wie Wiesenflockenblume, Johanniskraut, oder Wegwarte. Diese können sich dann ungehindert etablieren, vermehren und ausbreiten, was für die Bienen sehr gut und überlebens-wichtig ist.

Gutsschäferei versus Wanderschäferei

Man unterscheidet zwischen diesen beiden Hauptbetriebsformen innerhalb der Schafhaltung. Auf dem Bienenhof betreiben wir Gutsschäferei. Die Gutsschäferei beschränkt sich auf den eigenen ökologischen Grund und Boden ohne Zu-Pacht fremder Flächen.

Gutsschäferei auf den Ökoflächen vom Bienenhof der Imkerfamilie Oswald in Oberlauterbach. Juni 2016.

Gutsschäferei auf der Ökoflächen vom Bienenhof der Imkerfamilie Oswald in Oberlauterbach. Juni 2016.

Tagsüber im Freien

Das Schaf ist das ausgesprochendste Weidetier überhaupt. Unsere Schafe sehen tagsüber keinen Stall, sondern befinden sich in Licht und Luft ganzjährig im Freien. Diese raue Haltung fördert die Gesundheit und Widerstandsfähigkeit der Tiere enorm.

Kühler Stall

Das Schaf braucht einen kühlen trockenen Stall, dessen Innentemperatur 12° Celsius nicht übersteigen soll. Unser Baumaterial ist Holz, das ist das Geeignetste. Es atmet und sorgt stets für frische Luft. Der Stall ist hell und sonnig

Schafweidefutter

Unsere Schafe erhalten kein Kraftfutter. Ganzjährige Weide und eigenes ökologisches Wiesenheu als Zufütterung im Winter ist das beste und einzige Futter.

Wolle und Felle

Neben der Dichte der Vliese ist die Feinheit eine wichtige Wolleigenschaft. Die Schur findet in den Monaten Mai und Juni statt. Die diesjährigen Lämmer werden nicht geschoren, deshalb tragen unsere Lammfelle noch ihr ursprüngliches, ungeschorenes Wollflies in seiner urwüchsigen Schönheit.

KUNDENFRAGEN und unsere Antworten:

Frau L. schrieb am 03.03.2021 folgende FRAGE (Auszug):

Hallo liebe Familie Oswald,
mit großem Interesse habe ich Ihre Internetseite gelesen und geschmökert. Ein Zufallsfund eigentlich. Denn ich interessiere mich gerade für ein Schaffell. Ich belese mich aber über Tierhaltung, verschiedene Händler im Internet und Gerbung.
Mir gefällt an der Möglichkeit, bei Ihnen ein Fell zu erwerben. Mich würde noch interessieren, warum Schafe eigentlich geschlachtet werden, und ob alle angebotenen Felle aus Ihrer eigenen Biokreis-Schafhaltung stammen?

ANTWORT von Familie Oswald:

Vielen Dank für die uns wichtige Frage.
Wir orientieren uns sowohl an vegetarischer als auch veganer Lebensweise (Bienen und Schafe leben auch vegan).
Nicht alle unsere Felle sind immer von der eigenen Herde.
Nur diejenigen Felle, wo als Ursprung: “Aus eigener Biokreis-Schafhaltung” in der Beschreibung angegeben ist, sind aus unserer eigener Schafhaltung.
Deren Verfügbarkeit ist natürlicherweise begrenzt und nicht immer gegeben.
Die eigenen Felle weisen oftmals Fehler auf und sind deshalb manchmal nur eingeschränkt für den Online Verkauf geeignet, können aber in unserem Hofladen alle gerne angesehen werden. Eine Auswahl per Telefon oder E-Mail über das Online Angebot hinaus können wir leider nicht anbieten, da es  unüberschaubare viele Gerbungsarten, Farbvarianten, Größen, und dementsprechend Verwechslungsgefahr und Irrtümer im Bestellprozess geben kann. Deshalb bieten wir  jeweils nur ein braunes und ein weißes Fell gleichzeitig an. Sobald dieses bei einem Käufer gefallen gefunden hat, bieten wir das nächste schöne Fell an. Felle mit Fehlern behalten wir im Hofladen.
Die zugekauften Fälle sind ausgesucht schöne Felle aus regionaler Gerbung und reiner Weidehaltung.
Wir helfen dadurch anderen Schafhaltern, die keine Möglichkeit haben, Ihre Felle zu verkaufen.
Zu den ökologischen  und ethischen Gründen der Schafschlachtung: Unsere Herde hat saisonale Lammung, das heißt alle Lämmer werden gleichzeitig im Februar geboren.
Jedes unserer Mutterschaf bekommt meist 2 Lämmer, also Zwillinge.
Das heißt, dass sich die Herde ohne Reduktion jedes Jahr verdreifachen würde, und in drei Jahren verneunfachen.
Wir haben jedoch “nur” eine Winterheu- und Weidefläche von ca. 3,7 ha = 37000m² für Beweidung und Heugewinnung um den Hof arrondiert. Sie sehen hierin, wieviel Raum ökologische Naturschutz-Schafhaltung wirklich benötigt.
Diese Fläche reicht gut aus für die ca. 8 Mutterschafe mit Ihren Lämmern, nicht aber für eine dreifach oder gar noch größere Herde.
Deshalb muss die Herde, wenn der Sommer zu Ende geht, das Futter knapper wird, und vor allem bevor die Jungschafe trächtig werden (und Mutterschafe würden) leider verkleinert werden. Die Verkleinerung der  Herde vor dem Winter ist auch eine natürliche Anpassung an das verkleinerte Futterangebot im Winter.
Der Lebend-Verkauf von Schafen an andere Öko-Schafhalter ist nur in Ausnahmefällen möglich, weil die Schafhaltung in Deutschland insgesamt zurückgeht.
Die  Jungschafe werden von einer Tierärztin gesundheitlich begutachtet und von uns persönlich zu einem uns bekannten Metzger gefahren, welcher die Schafe fachmännisch in unserem Beisein betäubt, schlachtet und zerlegt. Dadurch haben wir alles qualitativ und auch das Tierwohl unter Kontrolle.
Wir sind an sich auch gegen das Schlachten, aber es ist Teil des Lebenskreislaufs.
Es ist ein notwendiges Übel, aber für die Erneuerung und Widerstandskraft der Herde wichtig (die Herde würde sonst bald alt und krank).
Gar keine Schafe halten wäre auch eine Option, aber die Herde möchte auch leben und auch Schafe haben ein Recht zu leben.
Die Herde ist sehr glücklich hier.
Deshalb akzeptieren wir das Schlachten als notwendigen Teil des Lebenszyklusses für den Erhalt, Fortbestand und Erneuerung des Lebens der Herde insgesamt, ganzheitlich betrachtet.
Zumal die Tiere in freier Wildbahn wesentlich größeren Gefahren und Ängsten ausgesetzt wären und eine wesentlich kürzere Lebensspanne hätten (ca. 50% geringer) als unter unserer Obhut und unter unserem Schutz.
Durch den Kauf von Fellen unterstützen Sie also die kleinteilige, regionale Naturschutz- Schafhaltung direkt, und verhelfen der Herde zu einem schönen Leben inmitten von ökologischen Kräuterweiden.

https://facebook.com/Imkerei.Oswald

Blog Beitrag: http://bio-honig.com/nach-der-schafschur/

YouTube Kurzvideo (Hans Georg Oswald): Lämmer kommen zum ersten Mal auf die Weide

 

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    Johannes (Verifizierter Kunde)

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    Einfach ein tolles, natürliches Gefühl!

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